CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

20.10.2015   |   Computer & Internet

Appell der Polizei: Bilder von eigenen Kindern nicht im Internet veröffentlichen

Facebook-Posting der Hagener Polizei erreicht über 7 Millionen Menschen - Eltern sollten Fotos ihrer Kinder nicht in sozialen Netzwerken veröffentlichen

Die Polizei Hagen rät eindringlich dazu, Bilder von den eigenen Kindern nicht in sozialen Netzwerken im Internet zu veröffentlichen bzw. die Privatsphäre-Einstellungen entsprechend anzupassen.

polhag

Hagen (ots) - "Hören Sie bitte auf, Fotos Ihrer Kinder für jedermann sichtbar bei Facebook und Co zu posten. Danke!", so lautet die aktuelle Botschaft der Pressestelle der Polizei Hagen, welche die Beamten am Dienstag auf der behördeneigenen Facebookseite veröffentlichten. Und das Thema scheint die Gemüter sehr zu bewegen: Innerhalb nur eines Tages erreichte die Botschaft bisher mehr als 7 Millionen Menschen bei Facebook, mit deutlich steigender Tendenz. Bei den über 2000 Kommentaren stimmten viele Facebook-Nutzer der Hagener Polizei zu: "Super Beitrag und ein Warnschuss, um manchen nochmals die Augen zu öffnen!" kommentierte eine junge Userin. Das Posting, welches bewusst provokant formuliert ist, haben bereits rund 110.000 Menschen geteilt und es hat einen sehr ernsten Hintergrund.

Viele Eltern posten unbedarft Bilder von ihren Kindern in sozialen Netzwerken im Internet. Zumeist werden diese auch nicht nur mit den "Freunden" geteilt, sondern öffentlich und für alle sichtbar. Jeder, der die Fotos betrachten kann, kann diese auch auf seinem Computer speichern und weiterveröffentlichen. Was die Eltern heute noch "süß" finden, kann für das eigene Kind aber in einigen Jahren sehr peinlich werden. Insbesondere dann, wenn es damit von Schulkameraden gemobt wird. Das nackt am Strand spielende Kind von heute muss sich vielleicht morgen schon gegen andere behaupten. Noch schlimmer ist es, wenn pädophil veranlagte Menschen sich solcher Fotos bedienen und sie für ihre Zwecke nutzen bzw. an anderer Stelle veröffentlichen.

Die Polizei Hagen rät eindringlich dazu, Bilder von den eigenen Kindern nicht in sozialen Netzwerken im Internet zu veröffentlichen bzw. die Privatsphäre-Einstellungen entsprechend anzupassen.

 

Bild: Pixabay - Lizenz: Public Domain CC0

Weitere Artikel zum Thema

Rückruf: Berstgefahr – SodaStream ruft PEN-Sprudlerflaschen zurück

Rückruf: Berstgefahr – SodaStream ruft PEN-Sprudlerflaschen zurück

Rückruf der blauen, geschirrspülfesten Sprudelflasche von SodaStream mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2020 („MHD 04/2020“) Die SodaStream GmbH hat Kenntnis davon erlangt,..




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse