Spaghetti im Test: Gute Pasta muss nicht teuer sein

„Gute“ Spaghetti gibt es schon für 49 Cent pro 500 Gramm. Für die September-Ausgabe der Zeitschrift test hat die Stiftung Warentest 25 Spaghetti verkostet und auch auf Schadstoffe überprüft. Einige bekannte italienische Markenhersteller enttäuschen. Nur einer schafft es auf die vorderen Plätze.

Spaghetti im Test: Gute Pasta muss nicht teuer sein

49 Cent pro 500 Gramm kostet der Testsieger, der in allen Prüfpunkten mit „gut“ und „sehr gut“ abschneidet. Auch ein Discounter-Produkt überzeugt im Geschmackstest, erhält jedoch Punktabzug wegen erhöhter Schadstoffbelastung. Die meisten Spaghetti sind nicht frei von Schadstoffen. In fast allen Produkten entdeckte die Stiftung Warentest das Schimmelpilzgift Deoxynivalenol. Bei den getesteten Vollkornspaghetti macht ein Bioprodukt der Marke Dennree mit dem Testurteil „gut“ das Rennen. Vollkornspaghetti gelten aufgrund ihres höheren Ballaststoff- und Mineralstoffgehalts als besonders gesund.

Unter den bekannten Markenherstellern schafft es nur Barilla weit nach vorn. Schlusslicht des Tests sind die Spaghetti von Strauss Innovation. Sie erhalten die Note „ausreichend“, unter anderem weil sie auch nach längerem Kochen noch hart blieben.

Getestet wurden insgesamt 25 Spaghetti, darunter drei mit Biosiegel, drei aus Vollkorn und zwei ohne Gluten. Die Tester untersuchten die Nudeln auf Aussehen, Geruch, Geschmack und Mundgefühl. Außerdem wurde die Schadstoff- und Keimbelastung überprüft sowie die Verpackung und die Kennzeichnung unter die Lupe genommen.

Quelle: Stiftung Warentest
Internet: www.test.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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