CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

05.8.2015   |   Gesundheit

Hohe Temperaturen: Kinder sollten genug trinken

Dunkle Urinfarbe ist Warnzeichen für zu wenig Flüssigkeitsaufnahme

Insbesondere bei heißen Temperaturen und beim Sport sollten Kinder genug trinken. Wie viel Flüssigkeit ein Kind braucht, hängt u.a. von seinem Alter, dem Wetter und seiner Aktivität ab. Hat ein Kind einen dunklen, übel riechenden Urin, ist dies möglicherweise ein Warnzeichen für eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme.

Hohe Temperaturen: Kinder sollten genug trinken

„Der Harn muss hellgelb oder strohfarben sein. Je dunkler der Urin, desto konzentrierter ist er, und desto ausgetrockneter ist das Kind“, erklärt Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Der Körper verliert über die Lunge, die Haut und die Nieren laufend Flüssigkeit. Wasser ist der wichtigste Bestandteil der Körperflüssigkeiten. Schon eine leichte Austrocknung kann die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit sowie Konzentration von Kindern beeinträchtigen. Durstgefühl und Benommenheit, ein trockener Mund, Müdigkeit und Kopfschmerzen können Anzeichen für eine Austrocknung (Dehydrierung) sein.

Je kleiner Kinder sind, desto größer ist der Grundumsatz von Flüssigkeit in Relation zu ihrem Körpergewicht. Babys reagieren deshalb besonders empfindlich auf Flüssigkeitsverluste. „Bei Säuglingen sind eine eingesunkene Fontanelle, Schläfrigkeit, wenig nasse Windeln und keine oder kaum Tränen beim Weinen Warnsignale für eine Austrocknung“, mahnt Dr. Fegeler. Eltern sollten ihren Kindern deshalb gerade an heißen Tagen über den Tag verteilt immer wieder kleinere Portionen zu trinken anbieten. In der Regel bestimmt das Durstgefühl die Trinkmenge“, empfiehlt Dr. Fegeler. Am besten geeignet sind Wasser, ungesüßter Tee und Fruchtsaftschorlen mit einem größeren Wasseranteil (mindestens 2 Teile Wasser auf einen Teil Fruchtsaft, besser ist ein Verhältnis von 3:1).

Als Richtwerte für den Flüssigkeitsbedarf gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) folgende Mengen an: Kinder bis zu einem Jahr sollten mindestens 400 ml pro Tag zu sich nehmen. Ein- bis unter Vierjährige 820 ml, Vier- bis unter Siebenjährige 940 ml, Sieben- bis unter Zehnjährige 970 ml, Zehn- bis unter 13-Jährige 1170 ml, 13-Jährige bis unter 15-Jährige 1330 ml und 15- bis 19-Jährige 1530 ml.

Quellen: DGE, Eur J Nutr, Ann Nutr Metab (1 u. 2)

Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
Internet: http://www.kinderaerzte-im-netz.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

Weitere Artikel zum Thema

Sonntagsarm – Kleinkinder nicht an einer Hand hochziehen

Sonntagsarm – Kleinkinder nicht an einer Hand hochziehen

Ziehen Eltern oder Erzieher kleine Kinder ruckartig an einer Hand hoch, kann dadurch das Ellenbogengelenk verletzt werden. Denn bei Kleinkindern kann die Verbindung im..




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen

UV Warnungen und Prognosen

Aktueller UV-Index

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen

Schädigungen der Haut durch UV Strahlung finden bereits lange vor einem Sonnenbrand statt. Dieser bzw. die Rötungen sind die extreme Schädigung und sichtbare Anzeichen einer Verbrennung durch Strahlung


Sicherer Wasserspaß

Sicherer Wasserspass

Noch Stunden nach einem Badeunfall möglich
Sekundäres Ertrinken bei Kindern

Eltern sollten Kinder nach einem Badeunfall, bei dem ihre Schützlinge möglicherweise Wasser in die Lunge bekommen haben, beobachten

Unterschätzte Gefahr

trampolin

Besser allein aufs Trampolin

Wer Kinder hat, weiß: Ein Trampolin gehört inzwischen zur Spielausrüstung im eigenen Garten . Mit der Zahl der Trampoline ist leider die Zahl der Unfälle gestiegen

Aktuelle Tests…

– Anzeige –
Buch- und Lesetipps
Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse