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21.7.2015   |   Ernährung

Untersuchung: Hohe Mengen an Bisphenol F (BPF) in Senf

Untersuchung: CVUA Stuttgart findet hohe Mengen an Bisphenol F (BPF) in Senf. Bisphenol F (BPF) kommt, wie auch Bisphenol A (BPA) in Kunststoffen zur Anwendung. BPF wird als toxisch eingestuft und gilt wie schon BPA als hormonaktiv.

Untersuchung: CVUA Stuttgart findet hohe Mengen an Bisphenol F (BPF) in Senf

Eine Laborstudie des Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) kam zu dem recht überraschenden Ergebnis, dass im Falle Senf die Kontamination mit Bisphenol F nicht durch die Verpackung oder deren Beschichtung verursacht wird. Vielmehr entsteht das BPF auf natürlichem Weg bei der Senf Herstellung.

Auffällig war auch, dass nur weisser (B. alba) Senf BPF freisetzt. Das BPF enteht demnach im Zusammenhang mit Sinalbin. Sinalbin ist der Stoff, der für den Senftypischen Geschmack verantwortlich zeichnet. Schwarze oder braune Senfkörner, die zur Herstellung scharfer Senfe verwendet werden, enthalten kein Sinalbin und setzen kein BPF frei.

Das CVUA Stuttgart hatte in Folge 16 Senftuben auf den Übergang von Bisphenol A und 16 weiteren Bisphenolderivaten und -analog untersucht und ist dabei auf hohe Mengen an Bisphenol F (BPF) gestoßen.

Zur Gefährdung kann derzeit aufgrund noch unzureichender Datenlage keine abschließende Bewertung abgegeben werden.Eine nicht toxische Dosis wurde nicht bestimmt. 

Quellen:
CVUA Stuttgart
Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)

Bild: CleanKids

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