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16.7.2015   |   Freizeit und Urlaub

Gesundheitsamt warnt: Baden im Neckar ist nicht empfehlenswert

Steigende Temperaturen locken in Freibäder und Seen. Manche zieht es aber auch an den Neckar. Als Badegewässer sollte dieser allerdings besser nicht genutzt werden. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises warnt aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes. Grund: Die Wasserqualität erfüllt nicht die gesetzlichen Vorgaben der baden-württembergischen Badegewässerverordnung.

Gesundheitsamt warnt: Baden im Neckar ist nicht empfehlenswert

Salmonellen und coliforme Keime

Bereits 2001 wurden entlang des Neckars an 12 Entnahmestellen von den jeweiligen Gesundheitsämtern unter der Federführung des Landesgesundheitsamtes (LGA) im Abstand von 14 Tagen nach den Vorgaben, die für Badeseen gelten, Wasserproben entnommen. Das LGA stellte danach fest, dass bei jeder Entnahmestelle mindestens zweimal Salmonellen nachgewiesen wurden. Bei allen Probeentnahmestellen gab es zudem Grenzwertüberschreitungen für fäkalcoliforme und für gesamtcoliforme Bakterien, die Richtwerte für Fäkalstreptokokken wurden ebenfalls häufig überschritten. Auf Basis der EU-Richtlinie besitzt somit keine der untersuchten Stellen – vom Schwarzwald-Baar-Kreis bis zum Rhein-Neckar-Kreis – die geforderte Badewasserqualität, so das LGA.

Hinzu kommt, dass der Neckar ein sog. „Vorfluter“ ist. Fast 600 Kläranlagen leiten das geklärte Wasser in den Neckar, auch auf diesem Weg werden immer wieder Keime eingespült. Bei anhaltendem Regen gelangen oft auch ungeklärte Abwässer in den Neckar. Aber auch Industrieabwässer bergen Risiken.

LGA empfiehlt entweder den Besuch eines der zahlreichen Hallenbäder, die zum Teil auch im Sommer geöffnet haben oder aber die 21 öffentlichen Freibäder bzw. einen der 9 Badeseen im Rhein-Neckar-Kreis zu nutzen.

Aktuelle Badestellen, Wasseruntersuchungsergebnisse und weitere Daten finden sich in der Badegewässerkarte Baden-Württemberg unter www.lubw.baden-wuerttemberg.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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