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30.6.2015   |   Familie & Erziehung

Fünf Tipps zum Retten einer Beziehung

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Der Alltag hat sich in die Beziehung eingeschlichen. Der Nachwuchs beansprucht einen Großteil der freien Zeit und traute Zweisamkeit gehört längst vergangenen Zeiten an. Volle Terminkalender, wenig Zeit, Geldsorgen, Probleme am Arbeitsplatz oder in der Familie bestimmen den Tag und lassen Partner immer öfter alleine mit ihren Gefühlen und Sorgen. Kaum eine längere Beziehung kommt ohne diese typischen Krisen aus, kein Goldenes Hochzeitspaar wird nur auf eine Zeit voller Freude und Harmonie zurückblicken.

Diese Punkte können Ihnen helfen, eine Beziehungskrise zu meistern und die Partnerschaft zu retten:

Fünf Tipps zum Retten einer BeziehungKommunikation

Reden hilft – vor allem, wenn die Partnerschaft in der Phase der mangelnden Kommunikation angekommen ist. Reden Sie nicht nur über die Aufgabenverteilung im Alltag. Reden Sie vor allem über Dinge, die Sie bewegen: Probleme im Beruf, Stress mit dem pubertierenden Nachwuchs, Erfolge im Hobby, Pläne für den nächsten Urlaub. Schaffen Sie sich bewusst Zeiten für ausführliche Gespräche in entspannter Atmosphäre. Und auch wenn es schwerfällt: stopp mit den endlosen Vorwürfen, was alles wieder nicht erledigt wurde. Besinnen Sie sich gezielt auf positive und neutrale Themen, die für beide von Interesse sind. Es gibt diese Themen – sonst wären Sie nicht so viele Jahre bereits zusammen.

Kleine Gesten und Aufmerksamkeiten

Können Sie sich noch an die Zeit des Verliebtseins und der Verführung erinnern? Ja, damals waren kleine Aufmerksamkeiten die Regel: eine Blume hier, eine Praline da, ein süßes Kuscheltierchen, ein Notizzettel mit Herzchen… Oft bedarf es weder viel Zeit noch Geld, um unsere Liebe zu verdeutlichen. Wie viel netter wirkt „Hol Du die Kinder ab.“, wenn ein Bitte, Danke und ein Herz auf der Notiz zu finden sind. Gerade diese Kleinigkeiten beeinflussen unsere Wahrnehmung allerdings extrem und können aus einem gefühlten „Auch das noch!“ ein „Klar, mach ich!“ zaubern.

Probleme ansprechen

Statt ständiger Vorwürfe und Nörgeleien sprechen Sie Probleme gezielt aber ruhig an. Achten Sie darauf, Ihre Wünsche in der Ich-Form zu formulieren. „Ich würde mich freuen, wenn Du regelmäßig die Jungs samstags zum Fußball bringst.“, kommt viel besser an als ein vorwurfsvolles: „Immer muss ich samstags zum Fußballplatz fahren!“ Bedenken Sie auch, dass Ihr Partner bestimmt gar nicht alle Sehnsüchte und Wünsche von Ihnen kennt. Vieles ist für andere nicht so offensichtlich, wie wir immer meinen. Insbesondere Männer verstehen direkte Signale deutlich besser als versteckte Andeutungen. Formulieren Sie Ihre Wünsche daher direkt und ohne Vorwurf. Reden Sie zu Zeitpunkten miteinander, an denen Sie die volle Aufmerksamkeit haben und geben Sie Ihrem Partner die Chance, im Gegenzug Wünsche anzusprechen oder auf Ihre Bitten zu reagieren.

Gemeinsame Unternehmungen

Unternehmen Sie immer wieder gemeinsam etwas. Die Radtour am Wochenende, ein Kinobesuch, eine kleine Grillparty mit den Nachbarn, ein Bummel durch die City, ein gemeinsamer Kochkurs – wichtig ist nicht das was, sondern das wie! Jeder braucht in einer Beziehung Zeiten für sich, sein Hobby, seine Freunde – aber achten Sie darauf, dass Sie auch Zeit gemeinsam miteinander verbringen. Planen Sie gemeinsame Vorhaben, schmieden Sie gemeinsam Pläne, stecken Sie gemeinsam Ziele ab – und freuen Sie sich gemeinsam, wenn Sie etwas erreicht haben.

Zeit zu Zweit

So wichtig Familie, Kinder, Freunde und Bekannte auch sind: schaffen Sie sich Freiräume für traute Zweisamkeit. Seien es wenige Stunden für einen romantischen Abend oder der Kurzurlaub ohne Kinder, lassen Sie die ersten Monate Ihrer Beziehung Revue passieren und gehen Sie dem nach, woran Sie damals Spaß hatten. Tauschen Sie Zärtlichkeiten aus. Probieren Sie neue Dinge, wenn Sie beide Lust drauf haben. Aber klammen Sie für den Augenblick den Alltag mit all seinen Problemen aus und seien Sie für den Moment einfach nur ein verliebtes Paar ohne Verpflichtungen!

Natürlich gibt es keine Garantie, dass eine Beziehung bei Beachtung all dieser Punkte dauerhaft Bestand hat. Beide Partner müssen am Fortbestand ernsthaft interessiert sein und an sich – nicht an dem anderen – arbeiten wollen. Eine Partnerschaft ist ein ständiges Geben und Nehmen, beruht auf Respekt und gegenseitiger Anerkennung. Wenn das Interesse einseitig nicht mehr vorhanden ist, wird das Bemühen der anderen Seite dauerhaft nur Frust und Ablehnung hervorrufen. An erster Stelle bei einer Beziehungskrise steht daher das Ausloten auf beiden Seiten, ob der Kampf um die Partnerschaft gewollt ist.

Wie Sie erkennen, ob Ihre Beziehung eine Zukunft hat oder was Sie tun können, wenn ein Aus unvermeidlich erscheint, erfahren Sie hier im Online-Ratgeber.

Bild: Pixabay - Lizenz: Public Domain CC0

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