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Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

05.5.2015   |   Familie & Erziehung

Was kosten Kinder und wo können Eltern sinnvoll sparen?

München (onf) – Völlig außer Frage: Was Kinder Ihren Eltern an Freude schenken ist unbezahlbar. Trotzdem ist klar, dass ein Kind nicht von Luft und Liebe leben kann. Die Kleinen haben Bedürfnisse und Wünsche und können mitunter ganz schön viel kosten: Zeit, Kraft, Nerven und – Geld. Im Schnitt, so sagt der Volksmund, stecken Eltern in ihr Kind das Geld im Wert von einem Einfamilienhaus. Dabei gibt es etliche Möglichkeiten für Eltern, sinnvoll zu sparen.

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Nahrung, Kleidung, Spielzeug – vielleicht ist sogar eine größere Wohnung oder ein größeres Auto für den Nachwuchs nötig. Laut dem Statistischen Bundesamt geben Eltern im Schnitt monatlich 540 Euro pro Kind aus, bis es flügge wird. Das sind 6.480 Euro im Jahr und knapp 117.000 Euro bis zum 18. Lebensjahr. Eine Menge Geld. Wie viel ein Kind im Einzelnen kostet ist natürlich stark abhängig von seinem Alter, der Gesundheit, der Region, aber auch dem wirtschaftlichen und sozialen Umfeld.

Schon bei der Baby-Erstausstattung fallen Kosten in Höhe von 3.000 Euro an:

Kinderzimmerausstattung, Kleidung, Babywagen samt Zubehör, Autobabysitz. Hinzu kommen Windeln, später Kindersicherungen für die ganze Wohnung, eine Krabbeldecke, eventuell ein Laufstall – Ausgaben, die auf den ersten Blick sehr teuer erscheinen, die aber problemlos gesenkt werden können. Aufgrund der kurzen Nutzungsdauer bekommt man die Babyprodukte meist in einem sehr guten Zustand für einen Bruchteil des Geldes in Secondhand-Geschäften oder auf dem Flohmarkt. „Werdende Eltern sollten ebenfalls im Bekannten- oder Familienkreis fragen, ob etwas abzugeben oder auszuleihen ist“, rät Fernanda Conti von limango, einem Familienportal, das die Bedürfnisse von Eltern kennt und es sich zur Aufgabe gemacht hat, Markenprodukte zu fairen und familienfreundlichen Preisen anzubieten.

Anstatt viel Geld für Babynahrung in Gläschen auszugeben, können Eltern selbst zum Topf greifen und für den Nachwuchs kochen – das ist um einiges günstiger und mindestens genauso gesund. Dabei ist es natürlich wichtig, auf hochwertige Qualität bei den verwendeten Nahrungsmitteln zu achten. Wer saisonale Nahrungsmittel einkauft und Reste gut verwertet, kann weiter sparen. „Achten Sie auf abwechslungsreiche Ernährung, Vollkornprodukte, viel Obst und Gemüse sowie auf wenig Zucker und Salz und bereiten Sie Gerichte schonend zu, das heißt, bei niedriger Temperatur kurz garen, damit möglichst wenig Vitamine und Mineralstoffe verloren gehen“, sagt Conti.

Was viele Eltern ebenfalls nicht wissen: Seit 2006 können die Kosten für einen Babysitter von den Steuern abgesetzt werden. „Von jährlichen Kosten bis zu 6.000 Euro können zwei Drittel als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Das macht pro Kind also 4.000 Euro. Bei einem Spitzensteuersatz plus Solidaritätszuschlag beläuft sich die Steuerersparnis auf immerhin knapp 1.900 Euro“, rechnet Steuerexperte Michael Bormann vor. Seit Anfang 2012 spielt es zudem keine Rolle mehr, aus welchem Grund die Kinderbetreuungskosten anfallen. Unter die Betreuungskosten, die abgesetzt werden könne, zählen Kindergärten, Krippen, Horte, aber auch Tagesmütter und Babysitter.

Für Paare ist es wichtig, frühzeitig über finanzielle Möglichkeiten und Vorstellungen zu sprechen, das bedeutet – am besten bevor das Kind da ist. Dabei sollten Fragen geklärt werden, wie: Was wollen und können wir uns leisten? Was möchten wir unserem Kind bieten? An welchen Dingen wollen wir nicht sparen und wo könnten wir uns vorstellen, Abstriche zu machen. Haben sich Paare über diese Fragen ausgesprochen und sind sich einig geworden, kann der Nachwuchs kommen.

Von: Meike Stephan

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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