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01.4.2015   |   Schwangerschaft & Baby

Wichtige Nährstoffe für eine gesunde Schwangerschaft

In der Schwangerschaft ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung besonders wichtig. Die richtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sorgen dafür, dass das Baby mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird. Während Frauen schwanger sind, haben sie einen erhöhten Bedarf an vielen Vitaminen und Nährstoffen. Indem sie diesen Mehrbedarf decken, unterstützen Mütter ihre Babys bei einem gesunden Start ins Leben.

Wichtige Nährstoffe für eine gesunde Schwangerschaft

Wichtige Mineralstoffe für die Entwicklung des Babys

Mineralstoffe sind generell wichtig, damit alle lebenswichtigen Abläufe im Körper richtig funktionieren können. Während der Schwangerschaft benötigt der Körper jedoch zusätzlich Mineralien, damit auch das Baby ausreichend versorgt ist. Eisen ist beispielsweise ein besonders wichtiger Mineralstoff, den Schwangere unbedingt zu sich nehmen sollten. Rund 30 Milligramm Eisen werden für schwangere Frauen pro Tag empfohlen. Eisen unterstützt unter anderem die Bildung von roten Blutkörperchen und versorgt die Muskeln des Babys mit Sauerstoff. Viel Eisen ist beispielsweise in Haferflocken enthalten. Nicht selten rät der Arzt aber auch dazu, einen Eisenmangel mit einem entsprechenden Präparat vorzubeugen.

Kalzium und Magnesium sind weitere Nährstoffe für eine gesunde Schwangerschaft. Beide Mineralstoffe stärken Knochen und Zähne des Babys. Kalzium sorgt außerdem für ein gesundes Herz sowie starke Nerven und Muskeln. Magnesium hilft dabei, Gewebe zu bilden und den Blutzucker- und Insulinspiegel zu regulieren.

Durch gesunde Ernährung den Vitaminbedarf decken

Neben Mineralien sind auch viele
Vitamine für die Gesundheit von Mutter und Baby wichtig. Werdende Mütter sollten daher unbedingt auf eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse achten. Wer sich bewusst ernährt, kann sich allein durch die richtige Nahrung mit (fast) allen notwendigen Nährstoffen versorgen.

Ausreichend Folsäure aufnehmen

Folsäure ist hingegen eines der Vitamine, die kaum in ausreichender Menge nur durch die Nahrung zugeführt werden können. Normalerweise empfehlen Ernährungsexperten eine tägliche Zufuhr von etwa 400 Mikrogramm Folsäure. Bei Schwangeren ist dieser Bedarf jedoch auf etwa 600 bis 800 Mikrogramm erhöht. Die meisten Menschen nehmen jedoch – selbst bei gesunder Ernährung – nicht mal die Hälfte der empfohlenen Menge auf.

Dabei ist Folsäure für eine gesunde Schwangerschaft besonders wichtig, um die Gehirnfunktionen des Kindes zu regulieren, die DNS optimal auszubilden, das zentrale Nervensystem zu schließen und Fehlbildungen vorzubeugen. Folsäure ist zwar in Lebensmitteln wie Spargel, Rinderleber, Orangensaft und Weizenkeimen in verhältnismäßig hohen Dosen enthalten. Dennoch reicht diese Menge meist nicht aus, um den Bedarf vollständig zu decken. Darum wird besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft häufig ein zusätzliches Folsäurepräparat empfohlen.

Vitamin A, C und der Vitamin B-Komplex

Neben Folsäure sind auch die Vitamine A und C wichtig für die Entwicklung des Babys. Vitamin A sorgt unter anderem für gesunde Augen und Haut sowie für das Knochen- und Zellwachstum. Vitamin C hilft insgesamt beim Wachstum und wird für das Bindegewebe sowie für die Produktion von Collagen benötigt.

Auch die Vitamine Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Pyridoxin (B6) und Cobalamin (B12) sind in der Schwangerschaft unverzichtbar. Vitamin B1 unterstützt das Gehirn bei seiner Entwicklung ebenso wie Herz und Nervensystem. B2 ist unter anderem wichtig für gesunde Knochen, Muskeln und Nerven. Vitamin B6 unterstützt den Stoffwechsel und die Bildung von roten Blutkörperchen. B12 wird zum Beispiel bei der Zellteilung und der Bildung von Knochenmark und DNS benötigt.

Tipp: Auf welche Lebensmittel Frauen in der Schwangerschaft verzichten sollten, kann hier nachgelesen werden.

Bild: Pixabay - Lizenz: Public Domain CC0

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