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05.12.2014   |   Ernährung - Produkttests - Verbraucher

Aluminium in Laugengebäck – Besonders Kinder könnten gefährdet sein

Verbraucherzentrale warnt: Besonders Kinder könnten gefährdet sein

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit stellt seit Jahren er-höhte Aluminiumgehalte bei Brezen und Co fest. Die Beanstandungsquote liegt im Durchschnitt bei etwa 20 Prozent. Auch in 2013 überschritt jedes fünfte untersuchte Laugengebäck in Bayern den erlaubten Wert von 10 mg Aluminium pro Kilogramm.

Aluminium in Laugengebäck – Besonders Kinder könnten gefährdet sein

 

Backware, die über diesem Höchstwert liegt, gilt als nicht für den Verzehr geeignet. „Hierzulande werden bereits im Kleinkindalter regelmäßig und häufig Brezen gegessen“, sagt Marion Breithaupt-Endres, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern. Sie kritisiert daher nicht nur, dass die Quote der Verstöße anhaltend hoch ist. Vielmehr sieht sie die Gefahr, dass die tolerierbare wöchentliche Aufnahme besonders bei den jungen Konsumenten überschritten werden könnte. Denn Aluminium begegnet man im Alltag noch in vielen anderen Lebensmitteln und Produkten. Wie sich das Leichtmetall auf die Gesundheit auswirkt, ist noch nicht ausreichend geklärt.

Der Grund für die Aluminiumbelastung des Laugengebäcks liegt in der Herstellung. Brezen und Co werden mit einer Lauge behandelt. Bei aluminiumhaltigen Backblechen kann es passieren, dass die Lauge die Backunterlage angreift und das Leichtmetall in das Laugengebäck übergeht. Mit geeigneten Maßnahmen wie dem Einsatz von beschichteten Blechen können diese Werte allerdings reduziert werden. „Es ist wichtig, dass den betroffenen Betrieben die Dringlichkeit und der Handlungsbedarf bewusst wird“, betont Vorstand Breithaupt-Endres.

„Verbraucher sollten daher direkt beim Einkauf nachfragen, welche Backunterlagen verwendet werden.“

Gleichzeitig sei es wichtig, dass die Lebensmittelüberwachung die Aluminiumwerte von Laugenbackwaren gezielt und verstärkt überprüft. So könnten die Verstöße effektiver erfasst und geahndet werden. „Nur mit konsequenten Sanktionen kann diesem Problem entgegen gewirkt werden“, sagt Marion Breithaupt-Endres.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern
Internet: http://www.verbraucherzentrale-bayern.de/

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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