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29.10.2014   |   Kindersicherheit

Tag des brandverletzten Kindes am 7. Dezember: Aufgepasst mit heißen Flüssigkeiten!


Mehr als 70 Prozent aller brandverletzten Kinder sind zum Zeitpunkt des Unfalls jünger als fünf Jahre. Eine Verbrühung ist in etwa 80 Prozent der Fälle die Unfallursache in dieser Altersgruppe

Der „Tag des brandverletzten Kindes“ steht in diesem Jahr unter dem Motto „Aufgepasst mit heißen Flüssigkeiten!“. Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. startet diesen  bundesweiten Aktionstag am 7. Dezember bereits zum fünften Mal.Tag des brandverletzten Kindes am 7. Dezember

Auf Gefahrenquellen aufmerksam machen und zeigen, wie wichtig es ist, dass Eltern sich die Gefahren im häuslichen Umfeld bewusst machen, ist ein Anliegen des „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember. Nur Eltern, die die Gefahren kennen, können ihre Kinder schützen. Mit einer kindgerechten, gesicherten Umgebung lassen sich viele Unfälle vermeiden.

Jedes Jahr werden allein in Deutschland mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche mit thermischen Verletzungen ärztlich versorgt. Davon erleiden etwa 6.000 Kinder so schwere Verbrennungen oder Verbrühungen, dass sie stationär behandelt werden müssen. Mehr als 70 Prozent aller brandverletzten Kinder sind zum Zeitpunkt des Unfalls jünger als fünf Jahre. Eine Verbrühung ist in etwa 80 Prozent der Fälle die Unfallursache in dieser Altersgruppe.

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Experten schätzen, dass durch Prävention 60 Prozent aller Unfälle vermieden werden könnten. Der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ mit dem Motto „Aufgepasst mit heißen Flüssigkeiten!“ möchte über richtiges Verhalten im Umgang mit heißen Flüssigkeiten und geeignete Sicherheitsmaßnahmen aufzuklären. Denn der Inhalt von nur einer Tasse heißem Kaffee oder Tee kann bis zu 30 Prozent der Körperoberfläche eines Säuglings oder Kleinkindes verbrühen. Heiße Flüssigkeiten schädigen ab 52° Celsius die zarte Kinderhaut.

Brandverletzungen sind äußerst schmerzhaft und ziehen langwierige Behandlungen nach sich. Narben, die ein Leben lang bleiben, sind eine Folge schwerer Verbrennungen und Verbrühungen. „Verbrennungs‐ und Verbrühungsunfälle sind sehr traumatisch für die betroffenen Kinder und deren Familien“, erklärt Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

In ganz Deutschland finden zum „Tag des brandverletzten Kindes“  am 7. Dezember Aktionen statt. Als Aktionspartner beteiligen sich unter anderem Kliniken, Praxen, Apotheken, Sanitätshäuser, Feuerwehren und Kindergärten.

Einen Aktionskalender und Informationen gibt es auf der Website:
www.tag‐des‐brandverletzten‐Kindes.de

Quelle und weitere Informationen

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.
www.paulinchen.de
www.tag‐des‐brandverletzten‐kindes.de

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