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10.10.2014   |   Publikationen - Verbraucher

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2015

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2015Mehr als 1.250 Produkte im Test: Durchschnittlich 1.000 Euro kostet der Test eines einzigen Produktes. Für die 1.250 Produkte, die wir für Sie in diesem ÖKO-TEST Jahrbuch für 2015 getestet haben, sind also Kosten von rund 1,3 Millionen Euro entstanden. Das ist viel Geld. Aber nur mit einem solchen Aufwand ist es möglich, fundiert und seriös Rat zu geben. Denn nur 643 Produkte in diesem Jahrbuch sind „sehr gut“ oder „gut“, aber 550 „befriedigend“ bis „ungenügend“. Es lohnt sich also, sich zu informieren. Denn ohne Schadstoffe lässt sich das Leben noch besser genießen.

Die Tests

Lebensmittel aus dem Discounter: Wer beim Discounter kauft, will sparen – aber nicht an der Qualität. Doch diese Rechnung geht nicht immer auf. Für schlechte Noten sorgten vor allem Kaffee, Reis und Tiefkühlpizza. Verbesserungspotenziale gibt es zuhauf.

Tiefkühlspinat: Tiefkühlblattspinat ist gesund und vielseitig einsetzbar, kann allerdings auch stark mit Nitrat und Cadmium belastet sein. ÖKO-TEST kann nicht einmal die Hälfte der getesteten Produkte rundum empfehlen. Zum Glück gibt es aber auch vier „sehr gute“ Marken.

Multivitaminsäfte: Wer die Gesundheit stärken möchte, greift gern zu Multivitaminsäften. ÖKO-TEST rät aber von den meisten ab, weil sie unter anderem viel zu viele Vitamine enthalten, die man sich besser aus richtigen Lebensmitteln holt. Gute Noten gibt es nur für Bio-Multisäfte.

Markenkosmetik gegen Drogerieartikel: Was ist besser? Markenprodukte oder die Eigenmarken der Drogerien? Dieser Frage ist ÖKO-TEST nachgegangen und hat nicht nur PEG/PEG-Derivate, sondern auch viele „sehr gut“ Produkte gefunden. Das Resümee ist: Gute Kosmetik gibt es auch für wenig Geld.

Kinderzahncremes: Die meisten Zahncremes sind in Ordnung. ÖKO-TEST kritisiert aber, dass einige Hersteller auf aggressive Schäumungsmittel setzen. Mitdenken müssen Eltern, was die Versorgung der Beißerchen mit Fluorid betrifft. Hier lassen die Hinweise auf den Verpackungen zu wünschen übrig.

Produkte made in Germany: „Made in Germany“ steht für Qualität, Langlebigkeit, deutsche Ingenieurskunst. Dafür – und in der Hoffnung, etwas für Arbeitsplätze im eigenen Land zu tun – zahlen Kunden gerne mehr. ÖKO-TEST hat 72 Hersteller gefragt, wie viel „Germany“ in ihrem Produkt steckt. Knapp die Hälfte hat bewiesen: jede Menge.

Elastische Bodenbeläge: Als Alternative zu PVC-Böden werden heute chlorfreie elastische Beläge angeboten. Die Laboranalysen, die ÖKO-TEST durchführen hat lassen, zeigen: Sie sind deutlich geringer mit Schadstoffen belastet als PVC-Produkte. Doch leider gibt es auch einen Wermutstropfen: Alle untersuchten Marken haben sich elektrostatisch aufgeladen

Weitere Tests

Apfelmus • Haferflocken • Kaffeekapseln • Lebensmittel aus dem Supermarkt • Nüsse und Ölsaaten • Senf • vegetarische und vegane Lebensmittel • hochwertige Öle • Allergiemittel, Nasensprays, Augentropfen und Allergiemittel zum Einnehmen • Haftcremes • Hämorrhoidenmittel • Multivitaminpräparate • pflanzliche Schlafmittel • Gesundheitspräparate aus dem Supermarkt • Gesundheitspräparate aus dem Discounter • Feuchttücher • Fußsäcke für Kinderwagen • Laufställe • Planschbecken • Onlineversender für Babyartikel • Puzzlematten • Kinderfahrradanhänger • Nuss-Nougat-Creme • Milchbreie • Augen-Make-up-Entferner • dekorative Kosmetik • Gesichtspeelings • Haarspülungen • Haaröle • Körperlotionen • Körperöle • Kosmetik aus dem Discounter • Kosmetik aus dem Supermarkt • Lippenstifte • feuchtes Toilettenpapier • Gartenhandschuhe • Gartenstuhlauflagen • Laufshirts • Naturbettdecken • Colorwaschmittel • Colorwaschmittel ohne Parfüm • Silikonbackformen • Holzöle • Lackfarben • Lehmfarben/-streichputze • Acrylfugenmassen

Anzeige – Das aktuelle ÖKO-TEST Jahrbuch für 2015 gibt es seit dem 10. Oktober 2014 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 8,90 Euro

Quelle: ÖKO-TEST
Internet: www.oekotest.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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