Frühgeborene: Spätestens als Teenager haben sie aufgeholt

Frühgeborene: Spätestens als Teenager haben sie aufgeholtForscher der Universität von Adelaide, Australien, konnten zeigen, dass die Gehirne von Frühgeborenen spätestens mit dem Erreichen des Teenageralters den Entwicklungsrückstand gegenüber termingerecht geborenen Gleichaltrigen aufgeholt haben und ihre geistigen Fähigkeiten vergleichbar sind. Für die Entwicklung und den Ausbau der geistigen Leistungsfähigkeit eines Kindes spielt demnach die Umgebung des Kindes eine entscheidendere Rolle.

Laut Dr. Julia Pitcher haben Frühgeborene oft Schulprobleme, doch beeinflussen häusliche Umgebung und Veranlagung die schulische Laufbahn noch mehr. Kinder, die zum Geburtstermin auf die Welt kommen, haben zunächst meist bessere geistige Fähigkeiten im Vergleich zu Frühgeborenen, deren Gehirn noch nicht so weit entwickelt ist. So funktioniert bei Kindern, die „reif“ geboren wurden, i.d.R. das Arbeitsgedächtnis besser und das Gehirn verarbeitet Informationen effizienter. Diese anfänglichen Nachteile der Frühgeborenen können aber durch eine entsprechende Umgebung ausgeglichen werden.

Vermutlich können Kinder mithilfe einer guten Ernährung im Säuglingsalter, körperlichen und geistigen Anregungen den Abstand zu ihren Altersgenossen rasch verringern, so die Experten.

Quelle: ScienceDailyJournal of Pediatrics

Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
Internet: http://www.kinderaerzte-im-netz.de

 

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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