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19.8.2014   |   Kindersicherheit

Aufgepasst bei Rainbow Looms – Nichts für Kleinkinder

(ck) – Sie sind der Trend 2014 – bunte Gummibänder oder eben Rainbow Looms. Kinder wie Erwachsene lieben diese kleinen, bunten Bänder aus Silikon, aus denen Armbänder oder andere schicke Accessoires hergestellt werden. Der Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

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Ganz ungefährlich aber sind sie die Rainbow Looms allerdings nicht. Wie RTL in Punkt 12 heute berichtete ist in England ein siebenjähriger auf einem Auge erblindet, nachdem ihm einer dieser kleinen Gummiringe ins Auge flog, ein anderer Junge hätte fast seine Finger verloren nachdem er sich die Gummis um die Finger gewickelt hatte und eingeschlafen war.

In den USA und England haben Schulen bereits erste Verbote ausgesprochen und in der Schweiz warnen Kinderärzte vor den dort Gümmelis genannten Dingern. 

Vor allem aber sollte peinlichst darauf geachtet werden, dass Kleinkinder diese Bänder nicht in die Hände bekommen. Diese könnten die Silikonringe oder kleinere daraus gefertigte Schmuckstücke in den Mund nehmen. Schlimmstenfalls besteht dann Erstickungsgefahr.

Also, aufgepasst und ältere Geschwisterkinder darauf hinweisen, weder die einzelnen Ringe noch fertige Schmuckstücke herumliegen zu lassen.

Auch Haustiere gefährdet

Die winzigen Gummibänder sind aber auch für Haustiere wie Katzen oder Hunde gefährlich. In den USA etwa häufen sich bei Tierärzten die Fälle von Magenbeschwerden als Folge des Verschluckens der kleinen, bunten Gummibänder. Wenn ein Tier diese Bänder frisst, kann es meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden zu Symptomen einer Obstruktion, einschließlich Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall kommen.

 

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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