CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

01.8.2014   |   Ernährung - Verbraucherinformationen

Mit Furazolidon belastetes Fleisch aus den Niederlanden wurde nach Niedersachsen geliefert

Ergebnisse der Futtermittelproben voraussichtlich im Lauf der nächsten Woche

Hannover. Im Rahmen des EU-Schnellwarnsystems haben die zuständigen Überwachungsbehörden in Hamburg und Berlin aufgrund aktueller Ermittlungen heute (Donnerstag) darüber informiert, dass in den Niederlanden erzeugtes und mit dem Antibiotikum Furazolidon belastetes Fleisch auch nach Niedersachsen geliefert worden ist. Der pharmakologische Wirkstoff Furazolidon ist seit 1995 in der EU verboten. lebensmittel_skandal

Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich um drei Chargen zwischen drei und sechs Kilogramm Kalbfleisch in die Landkreise Göttingen, Harburg und Lüneburg sowie eine Lieferung von 79 Kilogramm in den Landkreis Stade. Die dort zuständigen Veterinärämter sind umgehend angewiesen worden, den Verbleib der Ware zu kontrollieren und möglicherweise noch vorhandenes Fleisch sicherzustellen.

Zum Hintergrund:

Über das EU-Schnellwarnsystem war das niedersächsische Verbraucherschutzministerium Ende vergangener Woche darüber informiert worden, dass nicht nur Nordrhein-Westfalen, sondern auch Niedersachsen von Lieferungen eines niederländischen Futtermittelherstellers betroffen ist, der im Verdacht steht, mit Antibiotika verunreinigte Produkte ausgeliefert zu haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand haben insgesamt neun Betriebe in Niedersachsen von dem niederländischen Betrieb insgesamt etwa 490 Tonnen Getreideerzeugnisse erhalten. Bei den betroffenen Betrieben handelt es sich um sechs Betreiber von Biogasanlagen und drei Rinder haltende Betrieben im Landkreis Grafschaft Bentheim.

Die vom LAVES zwischenzeitlich genommenen und untersuchten amtlichen Milchproben waren allesamt unauffällig. Es wurden keine Rückstände von Furazolidon nachgewiesen. Die Betriebe können die Milch seitdem wieder an ihre Molkereien liefern. Die Ergebnisse der Futtermitteluntersuchungen werden im Lauf der nächsten Woche erwartet. Von diesen Ergebnissen ist die Verkehrsfähigkeit der Schlachttiere aus den drei Betrieben abhängig. Unabhängig davon ist heute über Lieferungen von mit Furazolidon belastetem Fleisch aus den Niederlanden nach Niedersachsen informiert worden.

Herausgeber: Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Internet: http://www.ml.niedersachsen.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

Weitere Artikel zum Thema




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

UV Warnungen und Prognosen

Aktueller UV-Index

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen

Schädigungen der Haut durch UV Strahlung finden bereits lange vor einem Sonnenbrand statt. Dieser bzw. die Rötungen sind die extreme Schädigung und sichtbare Anzeichen einer Verbrennung durch Strahlung


Aktuelle Tests…

netzpuppe

Bundesnetzagentur: Achtung Eltern – Besitz der Puppe „My friend Cayla“ verboten

Verkaufsverbot für Puppe „My friend Cayla“

Demnach sind die von der britischen Firma Vivid vertrieben Puppen nach Einschätzung der Bundesnetzagentur verbotene Spionagegeräte nach § 90 Telekommunikationsgesetz (TKG). Der Besitz, die Herstellung, der Vertrieb sowie die Einfuhr illegal, so die Behörde und kann sogar strafrechtlich verfolgt werden (§ 148 TKG).


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse