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11.7.2014   |   Familie & Erziehung

Töpfchentraining – Wie Kinder in 5 Schritten trocken werden

Eltern können das Ende der Windel-Ära meist kaum erwarten. Kein teurer Windelkauf und kein ständiges Wickeln mehr. Doch das Trockenwerden passiert leider nicht von heute auf morgen, sondern ist ein langwieriger Prozess. Vor allem die Nachtwindel bleibt oft lange noch ein treuer Begleiter der Kleinen. Wir zeigen, wie Sie Ihre Kinder in fünf Schritten ans Töpfchen gewöhnen.

Töpfchentraining – Wie Kinder in 5 Schritten trocken werden - Bild: © Thinkstock Images/Stockbyte

1. Ist mein Kind bereit?

Es gibt keine allgemeingültige Regel, wann Ihr Kind bereit ist, auf seine Windel zu verzichten. Die meisten Kinder sind aber zwischen zwei und zweieinhalb Jahre alt, wenn sie anfangen aufs Töpfchen zu gehen. Mädchen sind übrigens meistens schneller windelfrei als Jungen. Es gibt ein paar Anzeichen dafür, dass Ihr Kind bereit ist, die Windel abzulegen, wie etwa:

  • Sie/er ist öfter mal für zwei/drei Stunden trocken.
  • Die Hose herunter- oder heraufziehen ist kein Problem.
  • Ihre Toilettenbesuche interessieren sie/ihn.
  • Er/Sie fühlt sich mit voller Windel unwohl.

Sie sollten das Töpfchentraining auf keinen Fall zu einem ungünstigen Zeitpunkt ansetzen. Zum Beispiel bei einem Umzug, kurz vor der Geburt des Geschwisterchens oder bei anderen störenden Ereignissen.

Am wichtigsten in der ersten Phase ist natürlich das Töpfchen oder der Toilettentrainer. Das Töpfchen sollte stabil stehen und Sie sollten es an einem gemütlichen Platz aufstellen, damit Ihr Kind gerne diesen Ort aufsucht. Setzen Sie Ihr Kind jetzt öfter mal mit der Windel darauf, damit es sich daran gewöhnen kann.

2. Windel ade!

Im nächsten Schritt sollte Ihr Kind nun ohne Windel auf das Töpfchen oder die Toilette. Hierbei ist es wichtig, ihr/ihm dabei Zeit zu geben. Erklären Sie Ihrem Kleinen auch, warum es dort sitzt und vermeiden Sie es, zu großen Druck auszuüben. Das Trockenwerden ist ein längerer Prozess! Nervosität kann zur Unterdrückung des Harndranges bis hin zu Verstopfung führen.

3. Mama, wie geht das?

Kinder lernen durch Nachmachen! Wenn es also bei Ihnen oder anderen Familienmitgliedern sieht, wie es funktioniert, und Sie ihr/ihm den Ablauf immer wieder erklären, wird Ihr Kind schneller lernen, das Töpfchen aufzusuchen. Reden Sie darüber, bevor Sie auf die Toilette gehen und zeigen Sie Ihrem Kleinen, wie man das Toilettenpapier richtig benutzt, wie man sich wieder richtig anzieht und die Hände wäscht.

4. Wenn mal was daneben geht

Es ist ganz normal, dass Ihr Kind nicht von jetzt auf gleich trocken ist. Wenn doch mal was ins Bett oder in die Hose geht, versuchen Sie möglichst kein Aufheben darum zu machen und Ihr Kind auf gar keinen Fall dafür zu bestrafen. Sie/er könnte das Töpfchen sonst völlig verweigern. Berücksichtigen Sie, dass sich die verantwortlichen Muskeln gerade erst entwickelt haben und es Zeit bedarf, zu lernen, diese zu benutzen.

5. Auch nachts trocken bleiben

Wie schon erwähnt, die Nachtwindel bleibt meistens am längsten Teil der Familie. Um Die Matratze in dieser Phase der Windel-Abgewöhnung zu schützen, brauchen Sie unbedingt einen wasserdichten Nässeschutz, der unter dem Bettlaken aufliegt. So eine Matratzenauflage gibt es unter anderem bei Erwin Müller im Onlineshop.

Ihr Kind sollte auf jeden Fall als Letztes vor dem Zubettgehen noch mal aufs Töpfchen und sollte auch nachts keine Hindernisse haben, um ins Bad zu kommen. Kleine Lampen, die ihr/ihm nachts den Weg ins Bad weisen, sind hier hilfreich. Am wichtigsten ist dann natürlich das Lob, wenn das Bett am nächsten Morgen trocken ist.

Bild: © Thinkstock Images/Stockbyte

 

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