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07.7.2014   |   Allgemein

Sonnenbrand bei Haustieren: Wenn Strolchi und Bella sich den Pelz verbrennen


Hunde und Katzen mit weißem Fell sonnenbrandgefährdet

(dgk) Nicht nur Menschen können einen Sonnenbrand erleiden, auch Haustiere können sich „den Pelz verbrennen“. Hunde und Katzen mit weißem Fell, wenig Behaarung oder sehr kurz geschorenem Fell sind besonders gefährdet.

hundkatz

Betroffen sind vor allem Ohren und Nase – insbesondere der Nasenrücken – der Bereich um die Augen sowie der Rücken.

Gut zu wissen: Bestimmte Rasen sind lichtempfindlicher als andere. Unter den Hunderassen betrifft dies beispielsweise Dogo Argentino, weiße Bulldoggen, Dalmatiner, Boxer, Whippet, und Beagle. Bei den Katzen sind weiße und mehrfarbige Tiere mit weißem Fell im Kopfbereich besonders sonnenbrandgefährdet.

Wer seinen geliebten Vierbeiner im Sommer scheren lässt, sollte bedenken, dass die UV-Strahlung danach stärker auf die bis dahin durch das längere Fell geschützte Haut einwirkt. Frisch geschorene lichtempfindliche Tiere sollten also bei starkem Sonnenschein nicht zu lange der Sonne ausgesetzt sein. Aufpassen müssen die Besitzer von Hunden und Katzen auch nach Fellverlust durch Befall mit Parasiten, chronische Hautentzündungen oder bei Narben nach Operationen oder Verletzungen.

„Prinzipiell gilt es, Tieren schattige Plätze zur Verfügung zu stellen. Gerade die Mittagssonne ist besonders intensiv und stellt das höchste Risiko dar, nicht nur für die Haut, sondern für den gesamten Organismus“, erklärt Christa Horvath-Ungerböck, Fachtierärztin für Dermatologie an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Besonders empfindliche Tiere benötigen Sonnenschutz in Form von wasserfesten Sonnencremes mit einem Lichtschutzfaktor von zumindest 30.

Sonnenbrände bei Tieren äußern sich als akute Entzündung der Haut, die individuell Juckreiz oder sogar Schmerz auslösen kann. Häufige Sonnenbrände können sogar zu Vorstufen von Hautkrebs bis hin zu Hauttumoren führen.

Quelle:
Sonnenbrand bei Haustieren – Weißhaarige Hunde und Katzen gefährdet
Pressemitteilung der Veterinärmedizinischen Universität Wien vom 27.6.2014

Quelle des Artikels: DEUTSCHES GRÜNES KREUZ e. V.
Internet: www.dgk.de

 

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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