CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

18.6.2014   |   Haus & Garten

Welche Pflanzen sind für Kinder giftig?

Kleine Kinder stecken sich einfach alles in den Mund. Kaum fangen sie an zu krabbeln, stehen insbesondere Krümel und Staubflusen auf ihrem Speiseplan. Auf ihrem täglichen Beutezug durch die Wohnung kreuzen sie auch den Weg von Zimmerpflanzen, deren bunte Blüten und grünen Blätter eine geradezu magische Anziehungskraft auf die jungen Erdenbürger ausüben. Ein fataler Fehler!

Bild: David De Lossy/Photodisc/Thinkstock

Bild: David De Lossy/Photodisc/Thinkstock

Vergiftungen zählen unter Kleinkindern zwischen sieben Monaten und etwa vier Jahren zu den häufigsten Unfallarten in deutschen Haushalten. Sie werden hauptsächlich durch Reinigungsmittel, Medikamente und Giftpflanzen hervorgerufen. Deshalb stehen Eltern in der Verantwortung, ihre Kinder zu schützen – indem sie auf die Anschaffung von giftigen Blüh- und Grünpflanzen in der Wohnung wie auch auf dem Balkon oder der Terrasse gänzlich verzichten. Doch welche Pflanzen sind für Kinder eigentlich giftig und wie verhält man sich, wenn das Kind infolge einer Unachtsamkeit eine giftige Pflanze angeknabbert hat? Wir verraten es Ihnen!

Giftige Pflanzen aus der Wohnung entfernen

Beliebte Zimmerpflanzen sind Alpenveilchen und Dieffenbachien, Ficusse und Korallenbäumchen und rund um den Dezember Weihnachtssterne. Leider sind sie alle giftig! Sie sollten aus der Wohnung verschwinden oder aus der Reichweite von Kindern aufgestellt werden – obwohl auch hier die Gefahr besteht, dass die Kinder beim Klettern in den Genuss einer Giftpflanze kommen. Stattdessen sollte man sich in der Wohnung lieber giftfreie Pflanzen halten, wie etwa Berg- und Dattelpalmen, Dreimasterblumen, Grünlilien, Mimosen, Rosen und Zimmerlinden. Auch für Vierbeiner können manche Pflanzen gefährlich werden. Informationen hierzu finden sich hier.

Balkon und Terrasse kindgerecht gestalten

Noch mehr Gefahren lauern auf dem Balkon oder auf der Terrasse: Dort halten viele Hausbesitzer besonders gerne hochgiftige Pflanzen, wie zum Beispiel Eisenhut und Engelstrompete, Goldregen und Stechapfel – sie alle sollten in den Garten umgesiedelt werden, solange die Kinder noch klein sind, um eine Vergiftung zu vermeiden. Stattdessen kann man sich ungiftige grüne Mitbewohner ins Haus holen, wie etwa Flieder oder Forsythien, Fuchsien oder Geranien, Küchenkräuter (u.a. Basilikum, Schnittlauch und Petersilie) oder Stiefmütterchen. Sollte das Kind vor dem Austausch der Pflanzen eine Vergiftung erleiden, erfahren sie hier, wie sie sich im Ernstfall richtig verhalten!

Bild: © David De Lossy/Photodisc/Thinkstock

 

Weitere Artikel zum Thema




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse