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06.6.2014   |   Schwangerschaft & Baby

Schwere Infektionskrankheiten – Alarm bei Kinderwunsch

Jedes Jahr sind etwa 40.000 Schwangere in Deutschland nicht vor Windpocken geschützt. Nur die Hälfte aller Schwangeren ist gegen Hepatitis B geimpft, etwa 80 % aller Schwangeren haben keinen ausreichenden Schutz gegen Keuchhusten und Masern, und etwa jede zehnte Schwangere wurde in ihrer Kindheit nur einmal – statt wie vorgeschrieben zweimal – gegen Röteln geimpft.

Schwere Infektionskrankheiten – Alarm bei Kinderwunsch

Die Frauenärzte in Deutschland schlagen Alarm: „Durch diese Lücken im Impfschutz ist jedes Jahr das Leben und die Gesundheit von vielen tausend Babys bedroht“, so Dr. med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte: „Eine Infektion mit Röteln und Windpocken kann das ungeborene Kind bereits in der Gebärmutter schwer schädigen; Hepatitis B, in der Neugeborenenperiode erworben, kann zu lebenlangen, schweren Lebererkrankungen und sogar zu Leberkrebs führen; eine Infektion mit Keuchhusten oder Masern kann genau wie eine Grippe zu vorzeitigen Wehen und zu Frühgeburten führen. Keuchhusten ist bei Neugeborenen außerdem lebensbedrohlich, weil die Babys statt der Hustenanfälle oft einen Atemstillstand bekommen.“

Der Frauenarzt apelliert an alle Paare mit Kinderwunsch, bereits frühzeitig vor dem Beginn der Schwangerschaft alle Impfungen aufzufrischen. „Es ist immer wieder schrecklich, diese Wunschkinder durch eine Nachlässigkeit im Impfschutz zu verlieren oder zu sehen, wie sie durch eine Infektion einen schweren, dauerhaften Schaden nehmen“, so der Frauenarzt. „Deshalb sollten nicht nur die Schwangere und ihr Partner selbst, sondern auch die Angehörigen des näheren Umfelds wie Großeltern und Geschwister der werdenden Eltern ihren Impfschutz auffrischen, wenn Nachwuchs geplant ist. Denn die allermeisten Infektionen holen sich Schwangere und die neugeborenen Babys direkt in ihrer engsten Familie. Wenn Impflücken bestehen, dann werden die Kosten für die Impfungen von den Krankenkassen übernommen.“

Quelle: Berufsverband der Frauenärzte
Internet: www.bvf.dewww.frauenaerzte-im-netz.de

 


Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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