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03.6.2014   |   Freizeit und Urlaub - Gesundheit

Familien brauchen eine Flasche Sonnenschutzmittel pro Urlaubstag

Sonnenschutzmittel werden oft zu dünn aufgetragen und können dann den auf der Verpackung angegebenen Sonnenschutz nicht erreichen. Ein Erwachsener bräuchte für das einmalige Eincremen des ganzen Körpers etwa drei bis vier Esslöffel.

 sonnenschutz-mini„Bislang verwenden nur wenige Menschen Sonnenschutzmittel in den empfohlenen Mengen. Wenn eine Familie mit vier Personen in den Urlaub fährt, bräuchte sie eine Flasche Sonnenschutzmittel pro Tag“, sagte Apotheker Prof. Dr. Rolf Daniels beim pharmacon, einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. “Sprays mit Sonnenschutzmittel werden oft zu dünn aufgetragen. Das liegt auch daran, dass sie in größeren Mengen klebrig sind.“ Ein hoher Lichtschutzfaktor alleine sollte nicht dazu verleiten, das Sonnenschutzmittel nur dünn aufzutragen. Besser ist es, sich mit einem Sonnenschutzmittel mit einem geringeren Lichtschutzfaktor mehrfach einzucremen. So wird der Sonnenschutz gleichmäßiger.  


Zu viel Sonnenlicht lässt die Haut altern, verursacht Sonnenbrand und fördert die Entstehung von Hautkrebs. Aber die Sonne hat auch positive Wirkungen auf den Körper. Beispielsweise bildet sich nur durch Sonnenbestrahlung Vitamin D in der Haut. Daniels: „Vor allem im Winter sind die wenigsten Bundesbürger lange genug im Freien um ausreichende Mengen Vitamin D zu bilden.

Ich rate daher zumindest für die Monate von November bis Februar dazu, täglich 400 bis 1000 Internationale Einheiten Vitamin D einzunehmen. Ob eine Zufuhr von Vitamin D auch in den restlichen Monaten notwendig ist, hängt von den Lebensumständen ab.“ Der Besuch eines Sonnenstudios ist kein Ersatz für das Tageslicht: In Sonnenstudios wird vor allem UV A-Strahlung eingesetzt, da diese zu der erwünschten Hautbräunung führt. Vitamin D wird hingegen nur durch die UV B-Strahlung gebildet. Diese spielt in den meisten Sonnenstudios nur eine untergeordnete Rolle, da sie zu Sonnenbrand führen kann.

Quelle: ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
Internet: http://www.abda.de/


Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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