Deo-Sprays im Test: Guter Schutz auch ohne Aluminium

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Aluminiumsalze in Kosmetika sind in die Kritik geraten. Der Test von 24 Deo-Sprays und Antitranspirantien für Frauen zeigt jetzt: Für einen guten Schutz gegen Achselgeruch bedarf es keiner Aluminiumsalze. Von 24 getesteten Sprays schneidet die Hälfte „gut“ ab, darunter auch vier Produkte ohne Aluminiumchlorhydrat. Das berichtet die Stiftung Warentest in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test

Eine geschulte Expertin schnuppert, ob und wie lange die Sprays vor Achselgeruch schützen - Bild: Stiftung Warentest

Eine geschulte Expertin schnuppert, ob und wie lange die Sprays vor Achselgeruch schützen – Bild: Stiftung Warentest

Neben den zwölf „guten“ Sprays schneiden vier „befriedigend“ und sechs „ausreichend“ ab. Zwei Deos versagen. Sie schützen keine 24 Stunden vor Achselgeruch und erhalten die Note „Mangelhaft“. Der Aluminiumgehalt ist nicht in die Endnote eingeflossen, in der Testtabelle aber für jedes Produkt aufgeführt.

Ausreichend wissenschaftliche Belege, die gesundheitliche Beeinträchtigungen durch aluminiumhaltige Kosmetika eindeutig stützen oder widerlegen, gibt es bislang nicht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät Verbrauchern aber, Sprays mit Aluminiumchlorhydrat nicht auf frisch rasierte Achseln zu sprühen.

Aluminiumsalze verengen die Schweißdrüsen zeitweise und mindern so die Schweißproduktion. Wer auf diese Wirkung Wert legt, findet im Test auch „gute“ Produkte, die vergleichsweise wenig Aluminiumchlorhydrat enthalten.

Der ausführliche Test von Deos und Antitranspirantien erscheint in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 23.05.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/deo abrufbar.

Quelle:
Stiftung Warentest
www.test.de

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