Wie man Kindern ein gutes Vorbild ist

In Gegenwart eines Kindes wird man als Erwachsener zwangsläufig zum Vorbild. Dessen sollte man sich immer bewusst sein, sagt Dr. Albert Wunsch, Erziehungswissenschaftler und Psychologe an der Fachhochschule für Ökonomie und Management in Neuss und der Universität in Düsseldorf, auf www.baby-und-familie.de.

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„Das gilt nicht nur für Erzieher, Lehrer oder Ausbilder, sondern auch für den Postboten, den Eisverkäufer oder den Spaziergänger, der gerade zufällig vorbei kommt.“ Die wichtigsten Vorbilder sind aber in der Regel die Eltern. Sie schaffen in den ersten sechs bis sieben Lebensjahren die Grundlage für spätere Werte beim Kind. Entscheidend dabei: Forderungen und eigenes Verhalten müssen übereinstimmen.

„Wenn Eltern ihrem Sohn sagen, dass man ehrlich sein muss, dann sollten sie selbst auch ehrlich sein. Und wenn sie sagen, Rauchen ist ungesund, sollten sie selbst nicht rauchen – zumindest nicht vor dem Nachwuchs“, so Wunsch. Natürlich kann niemand immer perfekt sein. „Wenn Mutter und Vater Mist gebaut haben, sollten sie das einräumen können.“

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Quelle: Apothekenmagazin „BABY und Familie“
Internet: www.baby-und-familie.de


Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

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