CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

21.3.2014   |   Wissenschaft / Forschung

Konzeptuelle Unterscheidung zwischen sich selbst und „Mama“ lernen Kinder etwa mit eineinhalb Jahren

Von der Mutter, Dingen oder sich selbst zu sprechen, lernen Kinder etwa mit eineinhalb Jahren u.a. abhängig von der Mutter-Kind-Bindung und davon, wie oft Mütter mit dem Kind reden und Referenzen zu sich, anderen Personen und Dingen benutzen. Das Bezeichnen von anderen Personen entwickelt sich mit etwa zwei bis zweieinhalb Jahren.

kind1Zu diesem Ergebnis kommen deutsche und britische Wissenschaftler um Professor Erwin Lemche. Sie hatten 42 deutsche Mutter-Kind-Paare in Spielsituationen beobachtet, während deren die Mütter auch für kurze Zeit abwesend waren. Die Spielsituationen verfolgten die Experten, als die Kinder 17, 23, 30 und 36 Monate alt waren.

Die Forscher konnten dabei einen Einfluss der so genannten Bindungsorganisation bzw. Beziehungsqualität auf die verbalen Referenten bis zu 10% nachweisen. Das heißt, Kinder mit einer sicheren Bindung zu ihrer Mutter erlernten leichter, sich verbal auf andere Personen bzw. Dinge zu beziehen.

Mit etwa eineinhalb Jahren beginnen Kinder zwischen sich und anderen Personen zu abstrahieren. Dies zeigt sich z.B. im Gebrauch des Wortes „Mama“ und der Verwendung von Wörtern, die auf die eigene Person verweisen. Das Wort „Ich“ beginnen Kinder dann erst mit ca. zweieinhalb Jahren zu gebrauchen. Komplexere Konzepte, wie die Abwesenheit der Mutter oder Mutter und Kind als Gruppe/Paar, erfassen Kinder erst ab etwa drei Jahren.

Quelle: Infant Bahavior & Development

 

————————————-
Quelle:
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
http://www.kinderaerzte-im-netz.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

mzt




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse