CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

21.3.2014   |   Gesundheit

Kindergesundheit: Infektionserkrankungen können Schlaganfälle bei Kindern auslösen

Schlaganfälle bei Kindern sind sehr selten und bisher wissen Forscher noch wenig über deren Ursachen. Amerikanische Wissenschaftler von der Universität in Kalifornien, San Francisco, haben nun herausgefunden, dass Schlaganfällen bei Kindern meist Infektionen vorausgehen. Ihre Ergebnisse stellten die Experten auf der internationalen „Schlaganfall-Konferenz“ (International Stroke Conference) vor.

kinderarztDie Wissenschaftler hatten die Daten von 40 Zentren in Nord- und Südamerika, Asien, Australien und Europa zur Verfügung, die sich mit Schlaganfällen bei Heranwachsenden unter 19 Jahren befassten. In ihrer laufenden Untersuchung werteten sie die Befunde von 310 Schlaganfallpatienten (Durchschnittsalter acht Jahre) dieser Altersgruppe aus und verglichen sie mit 289 anderen Kindern, die aufgrund Routineuntersuchungen oder anderen Anlässen in die Ambulanz gekommen waren. Es zeigte sich, dass die Schlaganfallpatienten eine Woche vor dem Ereignis häufig unter einem Infekt gelitten hatten. Kinder, die alle empfohlenen Impfungen erhalten hatten, waren demnach besser vor Schlaganfällen geschützt.

Studienautorin Prof. Dr. Nancy Hill betont, dass Schlaganfälle bei Kindern sehr selten sind und Infektionen wahrscheinlich für Kinder mit anderen Risiken wie Herzerkrankungen für ein erhöhtes Schlaganfallrisiko mit verantwortlich sein können. Über die mögliche Rolle von anderen chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte wissen Experten bei Kindern noch wenig.

Die häufigsten Infektionen, die einem Schlaganfall vorausgingen, waren solche der oberen Atemwege. Der Zusammenhang zwischen Infektion und Schlaganfall beschränkt sich nach den Angaben der Forscher allerdings nicht auf bestimmte Infektionen, so traten auch Herpesinfektionen oder Erkrankungen mit Ringelröteln vor dem Schlaganfall auf. Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln, Kinderlähmung, Windpocken und Pneumokokken konnten laut den Autoren das Risiko für Schlaganfälle verringern.

Quelle: MedpageToday, Stroke

————————————-
Quelle:
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
http://www.kinderaerzte-im-netz.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

mzt




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse