CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

27.2.2014   |   Verbraucher

Pferdefleisch: Lieferungen von falsch etikettiertem Rindfleisch auch nach Niedersachsen


Mit Pferdefleisch vermischtes Fleisch aus NL kam auch nach Niedersachsen – Meyer: Auch Niedersachsen ist gering betroffen – Maßnahmen ergriffen

HANNOVER. Über das EU-Schnellwarnsystem hat das Niedersächsische Verbraucherschutzministerium am heutigen Mittwoch die Meldung erhalten, dass auch ein Unternehmen in Niedersachsen von Lieferungen eines niederländischen Schlachthofes betroffen ist, der Produkte als Rindfleisch etikettiert, diese jedoch mit Pferdefleisch vermischt haben soll. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen fleischverarbeitenden Betrieb im Landkreis Cloppenburg.

Pferdefleisch: Lieferungen von falsch etikettiertem Rindfleisch nach Niedersachsen

Das Verbraucherschutzministerium hat in Abstimmung mit der Lebensmittelüberwachungsbehörde des Landkreises umgehend eine Überprüfung der Lieferlisten veranlasst.

Nach derzeitigen behördlichen Ermittlungen hat das Unternehmen im April 2013 rund 500 Kilogramm frisches Rindfleisch von dem niederländischen Schlachthof erhalten und dieses unmittelbar an einen Betrieb in Niedersachsen sowie an einen Betrieb nach Sachsen-Anhalt weiterverkauft. Diese haben das Fleisch über die Ladentheke und an Gastronomiebetriebe abgegeben.

Die zuständigen Behörden werden über den Sachstand informiert, sie werden ihrerseits überprüfen, ob sich noch Produkte im Handel befinden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich aufgrund des großen Zeitabstandes keine Ware mehr im Handel befindet.

Verbraucherminister Christian Meyer warnt: „Der Vorfall zeigt, dass noch immer nicht bei allen Unternehmen die notwendige Sensibilität im Verbraucherschutz besteht. Mehr Kontrollen bleiben daher notwendig. Das Verpanschen mit Pferdefleisch ohne Kennzeichnung, wie offenbar in diesem Fall bei einem Schlachtbetrieb in den Niederlanden, ist kein Kavaliersdelikt. Das ist eine Täuschung des Verbrauchers.“

Bereits vergangene Woche wurde gemeldet, dass mehr als 1000 Tonnen verdächtiges Fleisch nach Nordrhein-Westfalen geliefert wurden

Für Verbraucher kommen die Meldungen vermutlich zu spät. Das betroffene Fleisch dürfte längst verzehrt sein

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

mzt




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse