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23.1.2014   |   Computer & Internet - Familie & Erziehung

Welche Browser-Spiele eignen sich für Kinder?

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Der Markt für Videospiele wird immer größer, sodass es für Eltern schon einmal schwierig werden kann, den Überblick zu behalten. Sogenannte Browsergames, Spiele, die man ohne Installation im Internet spielen kann, erfreuen sich dabei immer größerer Beliebtheit. Wie bei allen Spielen gilt es auch hier einige Dinge zu beherzigen. Im Folgenden werden ein paar Tipps und Hinweise vorgestellt, wie man herausfindet, welches Browser-Spiel das richtige für das Kind ist.

Schau hin, was das Kind macht

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist eine gute Informationsquelle, wenn es um medienpädagogische Fragen geht. Die bereits viel zitierte Initiative „Schau hin, was dein Kind mit Medien macht“ empfiehlt hinsichtlich des Umgangs mit Videospielen, zusammen mit den Kindern die Spielwelten zu entdecken. So bekommen Eltern am besten einen Eindruck, in was für Welten die Kinder abzutauchen beginnen. Die Vereinbarung von Zeitlimits hilft zudem, eine gewisse Dosierung der Videospiele zu gewährleisten. Kinder verlieren so den Bezug zur Realität nicht dauerhaft aus den Augen. Für Eltern gilt: Machen Sie sich mit den technischen Möglichkeiten vertraut, bestimmte Online-Inhalte zu sperren. Man kann schließlich nicht die ganze Zeit beobachten, auf welchen Webseiten das Kind unterwegs ist. Nicht zuletzt eventuell drohenden Extra-Kosten wegen kostenpflichtiger Inhalte lässt sich so begegnen. Ausführliche Informationen finden sich in der aktuellen Broschüre „Spiel- und Lernsoftware pädagogisch beurteilt“, die man sich hier als PDF herunterladen kann.

Online-Games sind häufig ohne Altersempfehlung

Im Handel erhältliche Spiele sind in der Regel mit Altersempfehlungen gekennzeichnet, auf Browser-Spiele trifft dies nicht unbedingt zu. Darum ist es umso wichtiger, einen Blick auf die Spiele zu werfen, bevor die Kleinen loslegen. Dies müssen die Eltern sowieso machen, da Online-Spiele eine Registrierung verlangen, zu der man eine E-Mail-Adresse und ein Passwort benötigt. Haben Kinder bereits eine eigene Adresse, wäre es ein Leichtes für sie, diese Hürde zu nehmen. Hier sind weitere Hinweise zum verantwortungsvollen Umgang mit Videospielen für Kinder.

photo_1752_20060703 reynermedia CC BY Bestimmte Rechte vorbehalten

Landkarte im Dschungel der Browser-Spiele

Folgende Browser-Spiele sind auf der Seite von Sat1spiele.de zu finden. Hier gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Genres, von denen einige nachfolgend vorgestellt werden.

  • Simulationen Das Spiel „Farmerama“ ist eine Bauernhof-Simulation und wartet mit 3D-Figuren auf, beispielsweise süße Schafe, Schweine oder Biber. Auch der Inhalt des Spiels bewegt sich im harmlosen Bereich. Als Landwirt muss man verschiedene Tiere füttern oder Erzeugnisse weiterverarbeiten, damit kann man auf dem Markt einen guten Preis bekommen. Kinder erhalten so eine Einführung in das wirtschaftliche System.
  • Wissensspiele „Galileo Genial“ ist ein Spiel für die Wissensvermittlung, welches in Zusammenarbeit mit dem TV-Magazin auf Pro7 entstanden ist. Zunächst erstellt man einen Charakter, dessen Aussehen man bestimmen kann. Nun gilt es verschiedene Abenteuer zu bestehen. Um dies zu tun, muss man Prüfungen ablegen und Erfahrungspunkte sammeln. Spielerisches Lernen steht hier im Mittelpunkt.
  • Online-Puzzle Das Spiel „Im vollen Gallop“ bringt das Puzzleerlebnis in die virtuelle Welt. Der wohl größte Vorteil hierbei ist, dass nie wieder ein Puzzleteil fehlen wird. Je nach Schwierigkeitsgrad kann man sich ein paar Minuten bis ein paar Stunden mit dem Spiel beschäftigen.
  • Gesellschafts-Brettspiele „Pachisi“ heißt das indische Original-Spiel, von dem „Mensch ärgere dich nicht“ abgeleitet wurde. Das wohl bekannteste Brettspiel jetzt auch als Browser-Spiel – es werden nie wieder Spielfiguren fehlen oder der Würfel unter den Tisch rollen.

Je nach Präferenz gibt es wohl für jedes Kind das richtige Spiel. Eltern sollten sich, wie überall, einen Eindruck verschaffen, womit sich das Kind beschäftigt. Strenge Verbote aufrechtzuerhalten, kann langfristig gesehen schwer sein – es ist besser die Spielzeiten zu regulieren. So wird dem Spielgenuss einen gesunden Rahmen gegeben.

Bild: photo_1752_20060703 reynermedia CC BY Bestimmte Rechte vorbehalten

mzt




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