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22.1.2014   |   Ernährung - Produkttests

Milchmixgetränke im Test: Vier bis acht Stück Würfelzucker in einer Portion

Kaum ein Lebensmittel liefert so viel Kalzium wie Milch. Die Lebensmittelindustrie wirbt damit für ihre Fertiggetränke. Diese enthalten aber neben Kalzium auch übermäßig viel Zucker. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Test der AK OÖ. In einer Portion stecken bis zu 8 Würfelzucker.

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Der Großteil der getesteten Milchmixgetränke enthält einen zu hohen Gesamtzuckergehalt. Je nach Produkt stecken vier bis acht Stück Würfelzucker in einer Portion. Eine durchschnittlichen Portionsgröße liefert bei 13 von 22 bewerteten Produkten über 30 Prozent der empfohlenen täglichen Zuckeraufnahme eines vier- bis achtjährigen Kindes. Aber auch Erwachsene decken mit einer Portion bis zu 32 Prozent ihrer empfohlenen täglichen Zuckeraufnahme.

Die Ernährungswissenschaft empfiehlt täglich zwei Portionen Milchgetränke bzw.Joghurt zu sich zu nehmen – bevorzugt als fettarme Varianten. Eine Portion entspricht 200 bis 250 Milliliter bzw. Gramm. Weniger empfehlenswert sind hingegen fertig zubereitete Milchmischgetränke. Das sind Fertiggerichte aus mindestens 70 Prozent Milch und höchstens 30 Prozent anderen Lebensmitteln. Typische Milchmischerzeugnisse sind z. B. Milchgetränke in diversen Geschmacksrichtungen wie Kakao-, Vanille-, Erdbeer- oder Bananengeschmack.

Neben Milch und Fruchtzubereitungen werden diesen Lebensmitteln häufig auch noch andere Zusatzstoffe wie Zucker, Süßungsmittel, Zuckeraustauschstoffe, Bindemittel, Ballaststoffe, Aromen, Koffein, Enzyme oder Vitamine beigemengt.

AK-Tipp: Selbst mixen
Frucht-Milch-Mixgetränke lassen sich einfach selbst herstellen: mit einer Banane, 3/8 Liter Milch, 1/8 Liter Buttermilch, etwas Zitronensaft und Honig – im Mixer verrührt – haben Sie im Handumdrehen eine relativ gesunde Variante im Glas.

PDF: Testergebnisse im Einzelnen >

Quelle: Arbeiterkammer Öberösterreich
Internet: www.ooe.konsumentenschutz.at

Bild: von User:Mattes (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

mzt




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