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18.12.2013   |   Schwangerschaft & Baby

Schnuller: Schild muss Verschlucken verhindern

Bei der Auswahl eines Schnullers sollten Eltern darauf achten, dass das Schild größer als der Mund des Kindes ist, um ein Verschlucken zu verhindern (mindestens 2,6cm Durchmesser). Im Schild befinden zwei (oder mehr) Löcher für die Ventilation. „Der Sauger sollte der Größe des Mundes angepasst sein.

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Eltern greifen bei Unsicherheiten dort besser zur kleineren Variante. Kiefergerechte Schnuller sind direkt hinter dem Schild dünner geformt, um keinen offenen Biss zu fördern. Der Sauger selbst ist zur Zunge hin abgeflacht oder leicht nach innen gewölbt und zum Gaumen hin gerundet“, erklärt Dr. Monika Niehaus, Kinder- und Jugendärztin in Weimar sowie Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Thüringen.

Runde Sauger sind nicht geeignet, da sie der Zunge zu wenig Spielraum geben, um sich zu bewegen. Ein Training der Zungenmuskulatur ist jedoch erforderlich, um später sprechen zu können und einen richtigen Lippenschluss zu ermöglichen.

Für eine gesunde Kieferentwicklung eignen sich Schnuller besser als der eigene Daumen. Studien weisen auch darauf hin, dass der Gebrauch eines Schnullers vorbeugend gegen den Plötzlichen Kindstod wirkt. Ein guter Zeitpunkt für die Einführung des Schnullers ist etwa nach einem Monat, wenn das Stillen bereits sicher eingeführt ist. „Legen Eltern das Kind zum Schlafen hin, können sie ihm einen Schnuller geben. Fällt der Schnuller dann irgendwann heraus, brauchen sie ihn nicht mehr in den Mund des Kindes zu stecken. Auf keinen Fall sollten Betreuer einem Baby den Schnuller aufzwingen oder ihn benutzen, wenn das Baby hungrig ist“, rät Dr. Niehaus. Wichtig ist eine regelmäßige Reinigung des Schnullers – entweder durch Abkochen oder durch einen Durchgang in der Spülmaschine. Etwa alle ein bis zwei Monate oder bei Abnutzung (z.B. sichtbar durch Verfärbung des Saugers) bzw. Beschädigung sollte ein Schnuller erneuert werden. Eine Entwöhnung vom Schnuller empfehlen Experten spätestens bis zum dritten Lebensjahr.

Quellen: Croatian Ergonomics Society, American Academy of Pediatrics – Oral Health Initiative, Monatsschrift Kinderheilkunde

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Quelle:
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
http://www.kinderaerzte-im-netz.de

Bild: cleankids

mzt




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