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16.12.2013   |   Verbraucher

Blei aus Espressomaschinen

Verbraucherzentrale fordert gesicherte Daten und Nennung von Namen

Nachdem das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kürzlich eine Meldung zur erhöhten Bleifreisetzung aus Espressomaschinen veröffentlicht hat, sind Besitzer teurer Espressomaschinen verunsichert. Die Ratsuchenden bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein interessiert vor allem die Frage, welche Fabrikate betroffen sind. Leider kann diese Frage nicht beantwortet werden, denn das BfR will wegen der kleinen Stichprobe, die nicht repräsentativ war, die Namen nicht veröffentlichen.

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Nach Meinung der Verbraucherzentrale muss hier schnellstmöglich nachgebessert werden. Um die Sicherheit der Verbraucher zu gewährleisten muss die amtliche Überwachung sich der Thematik annehmen, weitere Geräteprüfungen durchführen und dann verlässliche Informationen liefern. Ohne die Nennung betroffener Fabrikate ist mit einer solchen Meldung weder Verbrauchern noch Herstellern geholfen, so die Verbraucherzentrale.

Bereits vor mehreren Jahren gab es Hinweise auf Bleiabgaben aus Espressomaschinen und daher ist die Frage berechtigt, wieso in der Zwischenzeit nichts passiert ist und Hersteller offenbar noch immer bleihaltige Bauteile verwenden dürfen.

Besitzer von Kaffee-Kapsel- und Pad-Maschinen müssen sich weniger Sorgen machen, laut BfR gaben diese Maschinen Blei nur in Spuren ab.

Aus aktuellem Anlass hat das BfR auf seiner Internetseite Fragen und Antworten zu der Thematik eingestellt, die Verbrauchern einige weitergehende Informationen sowie Verhaltenstipps geben.

Weitere Informationen beim BfR

pdf-icohttp://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten
http://www.bfr.bund.de

Quelle: Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V.
Internet: http://www.vzsh.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain CC0

mzt




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