CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

10.12.2013   |   Ernährung - Produkttests

Räucherfisch im AK-Test: 16 Proben mangelhaft, fünf für den Verzehr schlichtweg ungeeignet


Geräucherter Fisch ist gerade in der Weihnachtszeit eine beliebte Delikatesse. Aber wie steht es eigentlich um die Qualität der Produkte?

Dieser Frage ist der AK-Konsumentenschutz in Österreich nachgegangen und hat die Lebensmitteluntersuchungsanstalt Kärnten (LUA) damit beauftragt, 39 Räucherfische zu überprüfen. Dafür wurde der Fisch bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum gelagert und anschließend untersucht.
raeucherfisch

Faulig-fischiger Geruch

Fünf Proben waren für den Verzehr schlichtweg ungeeignet. Der Geruch war zum Teil faulig-fischig und tranig, die Keimzahlen waren stark erhöht. Bei zwei Proben waren die Keimzahlen ebenfalls derartig erhöht, dass die Produkte als wertgemindert eingestuft wurden. Bei insgesamt 16 Proben wurden Mängel festgestellt. Auch wenn sie zum Teil von der LUA aus „nicht zu beanstanden“ eingestuft wurden, waren die Keimzahlen erhöht bzw. wurden Coli-Bakterien oder Listerien nachgewiesen.

Auffällig: Bei acht der mangelhaften 16 Proben handelt es sich um Kärntner Produkte.

Die potenziell krankheitserregenden Listeria monocytogenes-Bakterien wurden in einer Probe nachgewiesen. Das Krankheitsbild von Listeriose ähnelt dem eines grippalen Infekts und kann während der Schwangerschaft einen Abort oder die Erkrankung des Kindes hervorrufen. Von AK-Konsumentenschützerin Susanne KALENSKY wird es aber als Erfolg gewertet, dass nur in einer Probe Listerien nachgewiesen wurden: „Konsequente Kontrollmaßnahmen und die Eigenkontrolle der Hersteller haben zu einem deutlichen Rückgang geführt.“

Beim Konsum von Räucherfisch sollten folgende Tipps beachtet werden:

Richtig kühlen: Die Kühlschranktemperatur unter vier Grad halten (eventuell ein Kühlschrankthermometer anschaffen). Erwärmung der Lebensmittel während des Transportes möglichst gering halten.

Auf Frische achten: Frische Produkte kaufen; zu langes Aufbewahren und das Überschreiten von Mindesthaltbarkeitsdaten bei kaltgeräucherten Fischen vermeiden.

Aufmerksam prüfen: Räucherfisch soll arteigenen Geruch und Geschmack aufweisen. Bei sichtbaren Belägen, Erweichung oder Zersetzung und bei auffälligem Geruch (unrein, sauer, tranig, fischig, faulig) den Räucherfisch nicht verzehren.

Risikogruppen sollten verzichten: Risikogruppe, dazu zählen Schwangere, immungeschwächte Personen, Krebs- und AIDS-Patienten, sowie alte Menschen, sollten keine kaltgeräucherten Fische essen.

Quelle: AK Kärnten
Internet: http://kaernten.arbeiterkammer.at

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain

mzt




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse