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01.12.2013   |   Produkttests - Verbraucher

Kaffeesysteme im Test: 70 Euro und mehr für ein Kilo Kaffee in Kapseln


Padsysteme im Vergleich billiger und umweltfreundlicher

Bequem zu bedienen sind mehr oder weniger alle Portionskaffeemaschinen – egal, ob sie mit Kapseln oder Pads befüllt werden. Klare Unterschiede gibt es dagegen nicht nur beim Geschmack, sondern auch in den Punkten Preis und Umweltfreundlichkeit, wie ein aktueller Test in der Zeitschrift KONSUMENT bestätigt. Geprüft wurden insgesamt 11 verschiedene Geräte, acht für Kapseln, drei für Pads.

70 Euro für ein Kilo Kaffee: Kaffeemaschinen im Test – Kapseln vs. Pads

Während bei den untersuchten Padsystemen das Kilo Kaffee auf rund 26 Euro kam, fielen bei einigen der bekannten Kapselgeräte für die gleiche Menge 70 Euro und mehr an. Der Anschaffungspreis der mit „gut“ bewerteten Kapselgeräte liegt zwischen 120 Euro (Krups) und 180 Euro (Turmix). „Gute“ Kaffeemaschinen für Pads gibt es ab 90 Euro.

Rund 70 Euro für ein Kilo Kaffee

Beurteilt man ausschließlich den Geschmack, so sind Padmaschinen und Kapselgeräte nur schwer miteinander zu vergleichen. Der Espresso aus den meisten Kapselgeräten ist stark und eher bitter. Kaffee aus Padmaschinen dagegen rinnt mit weniger Druck aus der Maschine und wird mit deutlich mehr Wasser aufgebrüht. Das Ergebnis entspricht in etwa traditionellem Filterkaffee.

Beim direkten Preisvergleich dagegen sieht die Sache anders aus: Hier haben Padmaschinen klar die Nase vorn. Eine Tasse, gebrüht aus einem Standardbeutel von Senseo, kostet beispielsweise 21 Cent – das macht rund 26 Euro pro Kilo Kaffee. Fans der Kapselsysteme von Nespresso dagegen müssen für die gleiche Menge rund 70 Euro zahlen. Noch teurer sind die Kaffeekapseln der Hersteller Starbucks und illy.

Kapseln aus Plastik oder Aluminium – energieintensive Herstellung

Der Umweltschutz ist ein weiterer Punkt, der eher für Pads als für Kapseln spricht. Erstere bestehen aus Zellstoff und sind kompostierbar. Die meisten Kapseln werden dagegen aus Plastik gefertigt und sind zudem oft noch einzeln in Folie verpackt. Nespresso wiederum verkauft Hülsen aus Aluminium, für deren Herstellung viel Energie benötigt wird. Padsysteme sind damit im Vergleich tendenziell umweltfreundlicher.

SERVICE: Den ausführlichen Test zu Kaffeemaschinen gibt es unter Test: Kaffeemaschinen 12/2013 sowie ab 21.11. in der Dezemberausgabe der Zeitschrift KONSUMENT

Quelle: Verein für Konsumenteninformation (VKI)
Internet: http://www.konsument.at

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain

mzt




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