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05.11.2013   |   Familie & Erziehung

Kinder können Ereignisse zeitlich und räumlich erst im Grundschulalter richtig einordnen

Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Fähigkeit, Ereignisse zeitlich und räumlich richtig einzuordnen erst ab sieben Jahre entwickelt. Zwar haben kleine Kinder kein Problem, sich an bestimmte Ereignisse oder Fakten zu erinnern, aber sie haben möglicherweise Schwierigkeiten, sie mit dem richtigen Ort in Verbindung zu bringen oder sie im richtigen zeitlichen Zusammenhang zu sehen.

Dies kann von Bedeutung sein, wenn es um die in der Schule zu bewältigenden Aufgaben oder Zeugenaussagen durch Kinder geht.

Bild: Pixabay - Lizenz: Public Domain

Bisher gingen Experten davon aus, dass das so genannte „episodische Gedächtnis“ bereits im Vorschulalter voll ausgebildet ist. Aber die Wissenschaftler um Professor Vladimir Sloutsky kamen nun zu dem Schluss, dass viele dafür erforderlichen Entwicklungsschritte erst nach einem Alter von sieben Jahren abgeschlossen sind. Ihre Arbeit dazu veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift Psychological Science. Sie beobachteten Vierjährige, Siebenjährige und Erwachsene beim Lösen verschiedener Aufgaben.

Kleine Kinder können „Überschneidungen“ schwer erfassen

Unter anderem zeigten Kinder unter sieben Jahren oft Schwierigkeiten, wenn Ereignisse sich überschnitten. So konnten sie sich z.B. daran erinnern, dass sie immer morgens Leseunterricht und nachmittags Mathematik hatten. Aber dass sie montags immer Mathematik am Morgen und Lesen am Nachmittag hatten, donnerstags jedoch genau anders herum, das konnten sie noch nicht erfassen.

In einem Experiment sollten sich die Teilnehmer sechs Paare von Gegenständen merken, wenn sie sich in einem roten Haus befanden, wie z.B. ein Sofa und ein Rad, ein Hund und eine Kaffeetasse. Manchen Probanden wurden die Objekte dann in einer anderen Zusammenstellung in einem blauen Haus gezeigt. Alle konnten sich die Paarungen in beiden Häusern merken. Doch für kleine Kinder war es eine nicht zu bewältigende Herausforderung, Überlappungen festzustellen, wie beispielsweise dass der Hund im roten Haus mit einer Kaffeetasse zusammen war, während er im blauen Haus mit dem Sofa eine Paar bildete.

Die Psychologen mahnen, dass Eltern, Schule und auch evtl. Richter nicht vergessen sollten, was Kinder können und was nicht. Manche Erinnerungsfähigkeiten sind zwar schon im Alter von vier Jahren fast voll ausgebildet, aber andere Gedächtnisbereiche entwickeln sich noch über das Alter von sieben Jahren hinaus, und Kinder haben darin noch lange nicht ihre endgültige Kapazität erreicht.

Quellen MedicalXpress, Psychological Sicence

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Quelle:
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
http://www.kinderaerzte-im-netz.de

Bild: Pixabay – Lizenz: Public Domain

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mzt




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