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14.10.2013   |   Computer & Internet

Tablet statt Bilderbuch? Was Eltern über mobile Medien wissen sollten

Auch für die Kleinsten finden sich schon Inhalte für Tablet-PCs und Smartphones. Doch sind diese überhaupt schon reif dafür? Und wie erkennt man kindgerechte Inhalte? Die Experten von SCHAU HIN! stellen zusammen, was Eltern über mobile Medien wissen sollten.

Tablet statt Bilderbuch? Was Eltern über mobile Medien wissen sollten

Tablet statt Bilderbuch? Was Eltern über mobile Medien wissen sollten – Bild: Quelle „SCHAU HIN!“

Der Absatz von Tablets wächst rasant. Die Frankfurter Buchmesse vom 9. bis 13. Oktober präsentiert viele digitale Angebote für den Nachwuchs, der mit intuitiven Wischbewegungen interaktive Inhalte erleben kann. Gerade Schulbuchverlage bieten digitale Lernprogramme an, doch auch auf Kleinkinder üben Apps eine große Faszination aus. „SCHAU HIN!“-Mediencoach Kristin Langer betont dazu: „Bei Kindern unter drei Jahren ist vom Gebrauch digitaler Medien abzuraten, da sie schnelle, laute und bunte Anwendungen überanstrengen können. In diesem Alter ist es wichtiger, erst einmal die echte Welt zu erkunden.“ Um Tablet und Smartphone kindersicher zu machen, empfiehlt es sich, Kindern einen eigenen Benutzerzugang einzurichten und die Sicherheitseinstellungen aktivieren. So wird vermieden, dass Kinder Apps und Internetseiten öffnen, die nicht für sie geeignet sind. Ratsam ist auch die Verwendung kratz- und stoßfeste Schutzfolien bzw. Silikonrahmen, sogenannte „Bumper“.Wie bei anderen digitalen Medien gilt die Faustregel, dass Kinder bis sieben Jahre nicht länger als eine halbe Stunde vor dem Bildschirm verbringen sollten.

Welche Apps sind kindgerecht?

Für Kindergarten- und Schulkinder gibt es eine große Auswahl an Lern- und Spiel-Apps, die altersgerecht aufbereitet sind und spielerisch beim Lesen, Schreiben oder Rechnen unterstützen. Bei der Auswahl helfen Empfehlungsdienste, wie www.klick-tipps.net/kinderapps. Doch sollten sich Eltern stets selbst ein Bild machen. Einen weiteren Durchblick vermitteln Wettbewerb wie die „Giga Maus“ für aktuelle Lernprogramme, Spiele, E-Books und Apps. Sprecherin Susanne Rieschel ist für die Initiative „SCHAU HIN!“ in der Jury vertreten und rät Eltern, die Anwendungen vorab zu testen: “Die Auswahl an Kinder-Apps ist immens. Umso wichtiger, dass Elten bei der Auswahl genau hinsehen: Gelungene Apps für Kinder sind intuitiv aufgebaut, wirken nicht überladen, sind werbefrei und haben einen Lerneffekt. Wichtig ist in jedem Fall, dass Eltern ihre Kinder stets dabei begleiten, um ihnen bei inhaltlichen oder technischen Problemen zu helfen.“

Vorsicht vor Kostenfallen und Datenklau!

Kinder denken im Umgang mit Apps oft nicht an mögliche Kosten oder geben bereitwillig sensible Daten weiter. Kristin Langer rät Eltern, ihre Kinder darauf aufmerksam zu machen, dass Abos laufende Kosten verursachen und gerade In-Apps schnell zum teuren Spaß werden können. Das sind kostenpflichtige Extras, etwa um Bonuslevel für Spiele freizuschalten. „Das Herunterladen und Kaufen von Apps ist Aufgabe der Eltern. Am besten haben Kinder erst gar keinen Zugang zum Internet oder App-Store. Dies gilt besonders, wenn hier die Kreditkarte hinterlegt ist.“

Einen Tag offline

Die digitale Welt kann das Spielen im Garten und auf dem Spielplatz, Treffen mit Freunden oder das gemeinsame (Vor)Lesen nicht ersetzen. Vor allem Gespräche zwischen Eltern und Kindern haben eine große Bedeutung für die Entwicklung der Sprachkompetenz und die emotionale Bindung. Daher ist darauf zu achten, dass auch andere Aktivitäten ihren festen Platz im Familienalltag haben.

Passende Spielideen für jede Gelegenheit und weitere Medien-Tipps bietet die „SCHAU HIN!“-App. Auf der Website www.schau-hin.info finden Eltern zudem konkrete Hinweise, wie sie ihr mobiles Gerät kindersicher machen. Unbedingt ratsam ist auch die Installation einer Jugendschutz-App, die den Zugriff auf bestimmte Inhalte sperrt bzw. nur geprüfte Angebote zulässt, wie etwa die Apps „Meine-Startseite“, „fragFINN“ oder „Vodafone Child Protect App“. Wichtig aber: Diese technischen Hilfsmittel ersetzen nicht die aufmerksame Medienerziehung durch die Eltern.

Auf der Website der Initiative „SCHAU HIN!“ (www.schau-hin.info) finden sich Tipps auch zuSicherheitseinstellungen für portable Geräte und eine spezielle App mit vielen Anregungen für Spiele sowie einem Kinderplatzradar, der zeigt, welche Kinderspielplätze in der Nähe liegen.

Quelle 
„SCHAU HIN!“
http://schau-hin.info

mzt




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