ÖKO-TEST Jahrbuch für 2014 – mehr als 1000 Produkte im Test

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2014 - mehr als 1000 Produkte im Test

Wie so häufig in den ÖKO-TESTs fanden die beauftragten Labore dabei eine Reihe von Produkten, deren Qualität aus den verschiedensten Gründen zu wünschen übrig lässt. Entweder enthalten diese Waren bedenkliche Schadstoffe, funktionieren nicht richtig oder erfüllen die gesetzlichen Vorgaben nicht. Da ist es gut für den Verbraucher, zu wissen, für welche Produkte er sein gutes Geld besser nicht ausgibt.

Andersherum listet das ÖKO-TEST Jahrbuch für 2014 aber auch diejenigen Produkte auf, die ihr Geld wirklich wert sind. In allen Testbereichen – von Essen und Trinken, Gesundheit und Fitness, Kinder und Familie, Kosmetik und Mode, Freizeit und Technik bis hin zu Bauen und Wohnen – gibt es wirklich gute Produkte, die rundum überzeugen konnten. Da steht dem qualitätsorientierten Einkaufen wirklich nichts mehr im Wege!

Aus dem Inhalt

TEST Regionale Lebensmittel:
Es ist fast so, als hätte der Handel die Bezeichnung „regional“ noch einmal neu erfunden. Obwohl es schon immer regionale Produzenten gab, wird mittlerweile auf zig Produkten mit der Herkunft aus der Region geworben. Denn für Verbraucher ist das ein wichtiges Kaufargument. Da wundert es nicht, dass viele Hersteller ordentlich Schmu betreiben und mit dem Begriff regional werben, wo es absolut nicht angebracht ist. So sind etwa die Produkte, die Discounter Lidl unter der Bezeichnung „Ein gutes Stück Heimat“ verkauft, keine echten Regionalprodukte. Denn sie werden bundesweit vermarktet.

TEST Kinesiologische Tapes:
Die farbigen Tapes erfreuen sich gerade großer Beliebtheit bei der Behandlung vielfältiger Probleme. Doch der weitverbreitetenAnwendung zum Trotz: Handfeste Belege für einen Nutzen der Klebestreifen fehlen. Deklarationsmängel und problematische Inhaltsstoffe sorgen für zusätzliche Abwertungen.

TEST Kinderwagen:
Für so eine Karre muss man teilweise richtig viel Geld hinlegen. Umso ärgerlicher, dass von zehn beliebten Kombimodellen nur zwei das Testurteil „gut“ bekamen. Alle anderen patzten – entweder im Gebrauchstest oder bei der Schadstoffprüfung.

TEST Gesichtscremes:
Das sind doch mal gute Nachrichten: An einem Großteil der untersuchten Gesichtscremes hat ÖKO-TEST nichts auszusetzen. Durch die Bank weg sehr gute Noten gab es für Naturkosmetik. Aber auch Cremes von Lidl, Edeka und Rossmann konnten überzeugen.

TEST Pedelecs:
Pedelecs werden immer beliebter. Doch im Praxistest entpuppten sich vor allem die günstigeren Modelle als echtes Sicherheitsrisiko. Felgenbruch und Rahmenanrisse, schwache Bremsen und Modelle, die sich unverhofft in Bewegung setzen – auch wenn sich die meisten Pedelecs gut fahren lassen: In puncto Sicherheit gibt es noch jede Menge Nachholbedarf. Hinzu kommt eine hohe Schadstoffbelastung bei vielen Rädern. Zwei höherpreisige Pedeclecs konnten aber überzeugen.

TEST Badreiniger:
Glaubt man der Werbung, dann putzt ein Badreiniger besser als der andere. Doch tatsächlich unterschieden sich die von ÖKO-TEST untersuchten Badreiniger in der Reinigungsleistung nur minimal. Und so kann man gut Geld sparen: Günstige Produkte konnten im Test ebenso überzeugen wie teurere. Doch ausgerechnet Meister Propper landete – zusammen mit einem Produkt von Aldi – auf dem hinteren Tabellenplatz. Er enthält einen gesundheitlich problematischen künstlichen Moschus-Duft.

Das neue ÖKO-TEST Jahrbuch für 2014 gibt es seit dem 11. Oktober 2013 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 8,90 Euro.

Quelle / Bild:
ÖKO-TEST
www.oekotest.de

mzt

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