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26.9.2013   |   Gesundheit

Kindergesundheit: Erkältungen im Sommer dauern meist länger als im Winter


Laut amerikanischen Experten werden Erkältungen im Sommer von anderen Viren ausgelöst als im Winter und können wesentlich länger dauern

hatschieeDr. Bruce Hirsch, ein Infektiologe von der North Shore Universitätsklinik in Manhasset, N.Y., erklärte in einem Interview für das Wall Street Journal, dass Sommerinfekte sehr hartnäckig sind, wochenlang dauern und sogar wiederholt auftreten können. Betroffene tragen dazu bei, indem sie zu früh aktiv sind (wozu der Sommer verleitet).

Klimatisierte Räume erleichtern das Eindringen der Viren, da sich die Gefäße beim Betreten der kalten Räume zusammenziehen. Eventuell bereits vorhandene Keime in der Nase oder im Mund-Rachen-Raum haben bei dem nun weniger durchblutetem Gewebe ein leichtes Spiel. Zwischen Juni und Oktober haben „Sommererkältungskeime“ Hochsaison.

Zwar stecken sich Menschen im Winter viermal so häufig wie im Sommer mit Erkältungskeimen an, aber die ekelhaften Infekte im Winter verschwinden schnell. Im Sommer erkranken Patienten wesentlich schwerer, mit Grippe-ähnlichen Symptomen wie Fieber und Muskelschmerzen neben Husten und Niesen. Auch Durchfall ist möglich. Vermutlich haben Winterviren ein leichteres Spiel, da das Wetter kalt ist, Sonnenlicht fehlt und die Abwehrkräfte der Menschen geschwächt sind, so Dr. Ronald Eccles, Direktor des Zentrums für Erkältungskrankheiten (Common Cold Centre) von der Universität von Cardiff in Wales.

Sowohl das Enterovirus, das für die Sommerinfekte häufig verantwortlich ist, als auch das Rhinovirus, das die Erkältungen im Winter meist auslöst, werden durch Niesen und Husten weiterverbreitet oder durch mit Keimen verunreinigte Oberflächen. Die Sommerkeime können darüber hinaus auch noch durch minimale Spuren von virenhaltigen Fäkalien auf andere übertragen werden, z.B. über Türgriffe von Toiletten. Beide vermehren sich besonders gut, wo viele Menschen zusammenkommen: in Schulen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Sportveranstaltungen und bei Flügen.

Quelle: UPI, Wall Street Journal

Quelle:
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
http://www.kinderaerzte-im-netz.de

mzt




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