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10.9.2013   |   Kindersicherheit

Vorsicht heiß! – „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember


Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. ruft zum 4. bundesweiten „Tag des brandverletzten Kindes“ auf: Vorsicht heiß!

Norderstedt, 05.September 2013: Der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember steht unter dem Motto: „Vorsicht heiß!“. Zum vierten Mal ruft Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. am 7. Dezember bundesweit zum „Tag des brandverletzten Kindes“ auf.

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Jedes Jahr werden allein in Deutschland mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche mit thermischen Verletzungen ärztlich versorgt. Davon haben ca. 6.000 Kinder so schwere Verbrennungen oder Verbrühungen erlitten, dass sie stationär behandelt werden müssen. Knapp 80% aller thermischen Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen betreffen die Altersgruppe unter 5 Jahren.

Der „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember steht in diesem Jahr unter dem Motto:

„Vorsicht heiß!“

Kerzen, Backofentüren, Kaminofenscheiben und heiße Flüssigkeiten sind Gefahren für Kinder, die schwere Brandverletzungen zur Folge haben können. „Die Gefahr, die von Feuer und von heißen Gegenständen und Flächen ausgeht, können kleine Kinder noch nicht erkennen und einschätzen“, sagt Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Heiße Flächen und Flüssigkeiten sollten für kleine Kinder unerreichbar sein.“

Am „Tag des brandverletzten Kindes“ soll in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf Brandschutzerziehung und Unfallgefahren gelegt werden.

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In der Brandschutzerziehung im Kindergarten lernen Kinder unter anderem, wie man ein Streichholz richtig anzündet und wieder löscht. Vor allem Eltern sollten die Gefahren im häuslichen Umfeld kennen und den Kindern erklären, was „heiß“ bedeutet. „Nur wer die Gefahren kennt, kann sein Kind schützen. Das Erklären der Gefahren und das Einüben des richtigen Verhaltens ist bei Kindern ganz wichtig“, weiß der Pressesprecher der Hamburger Feuerwehr, Manfred Stahl.

„Verbrennungs- und Verbrühungsunfälle sind sehr traumatisch für die betroffenen Kinder und deren Familien. Die Verletzungen sind sehr schmerzhaft und ziehen langwierige Behandlungen nach sich“, konstatiert der medizinische Schirmherr von Paulinchen und Direktor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie der Uniklinik der RWTH Aachen, Prof. Dr. Dr. Prof. h.c. Norbert Pallua.

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.:
Paulinchen e.V. berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, so dass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen bleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen. Mit verschiedenen Präventionskampagnen warnt Paulinchen e.V. vor den Gefahren durch heiße Flüssigkeiten und Flächen, sowie Feuer,  Strom und Säuren.

Quelle:
Paulinchen e.V.
Internet: www.paulinchen.de

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