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27.8.2013   |   Schwangerschaft & Baby

Kinderwunsch: Die Familienplanung lieber früher als später angehen?


Vielen Frauen ist bewusst, je länger sie mit der Planung des Nachwuchses warten, umso mehr sinken ihre Chancen darauf. Das ist eine traurige Wahrheit, der sich jedes Paar früher oder später stellen muss. Doch liegt die Ursache nicht ausschließlich bei der Frau. Im Gegensatz zu Männern können Frauen nur besser mit ihrer Fruchtbarkeitsstörung umgehen.

Eines bedeutet diese Wahrheit jedoch nicht. Frauen dürfen sich keinesfalls vorwerfen an Beruf und Karriere noch vor der Kinderplanung gedacht zu haben. Nur Hausfrau und Mutter zu sein, das war gestern. Frauen von heute können sich selbst ernähren. Sie sind gut ausgebildet, haben möglicherweise auch studiert. Selbstverständlich wollen sie Karriere machen, bevor sie sich ihren Kinderwunsch erfüllen. Sie haben das Recht dazu.

Kinderwunsch: Die Familienplanung lieber früher als später angehen?

Kinderwunsch: Die Familienplanung lieber früher als später angehen? – Bild: von Elnaz6

Jetzt ist er da, der richtige Zeitpunkt ein Kind zu bekommen

Nach Beendigung der Ausbildung, nach dem Erklimmen der ersten Stufen der Karriereleiter oder nach einigen Jahren im Job ist er plötzlich da, der richtige Zeitpunkt für ein Kind. Viele Paare mit Kinderwunsch gehen diese Sache mit viel Enthusiasmus an, denn die Befruchtung einer Eizelle und deren spätere Einnistung in die Gebärmutter scheint für sie das natürlichste auf der Welt zu sein.

Gebannt schauen sie sich die ersten Schwangerschaftstests an. Nach einer Weile dann tritt Ernüchterung ein. Direkt im Anschluss daran kommt der Frust. Ein nicht erfüllter Kinderwunsch kann Paare schier zur Verzweiflung treiben.

Ursachen der Kinderlosigkeit bei Paaren

Bei Frauen spielen hormonelle Ursachen bei einer Fruchtbarkeitsstörung die größte Rolle. Immerhin wird der gesamte weibliche Zyklus durch Hormone gesteuert. Die kleinste Veränderung kann diesen gehörig aus der Bahn werfen. Ein deutliches Anzeichen hierfür ist eine unregelmäßige Regelblutung. Nachfolgend eine nicht abschließende Aufzählung hormoneller Ursachen:

  • Schilddrüsenunterfunktion,

  • Erhöhter Anteil männlicher Hormone,

  • Gelbkörber-Schwäche,

  • Hypophysen-Störung,

  • Vorzeitige Wechseljahre.

Bei etwa 50% der Fälle von Kinderlosigkeit liegt die Ursache beim Mann. Deshalb sollte es auch der Partner im Falle der Kinderlosigkeit nicht versäumen, sich vom Urologen untersuchen zu lassen. Dieser könnte unter anderem einen Verschluss der Samenleiter, eine verminderte Samenproduktion oder Impotenz als Ursache identifizieren.

Auch das Alter der Frau spielt bei anhaltender Kinderlosigkeit eine Rolle. Während interessanterweise die Gebärmutter noch bis ins hohe Alter in der Lage ist, ein Kind unter entsprechender Zunahme etwaiger Risiken auszutragen, lässt die Aktivität der Eierstöcke nach. Dass über 50jähirge Frauen noch Kinder gebären können, liegt an der Verwendung von Eizellen jüngerer Frauen. Mit zunehmendem Alter reifen in den Eierstöcken nämlich weniger sprungreife Follikel heran. Auch die Durchblutung der Eierstöcke lässt langsam nach. So treten zunehmend Zyklen ohne Eisprung auf.

Behandlungsmethoden bei Kinderlosigkeit

Nach Basisdiagnostik und eventueller weiterführender Diagnostik stehen Paare und behandelnde Ärzte vor dem nächsten Schritt zum erfüllten Kinderwunsch. Je nach Ursache muss eine passende Behandlungsmethode gefunden werden. Die Folgenden, nicht abschließend aufgeführten, Möglichkeiten zur Behandlung von Unfruchtbarkeit stehen zu Verfügung:

  • Gabe von spezifischen Hormonen

  • Aufbereitung der Spermien

  • IVF( In Vitro Fertilisation)

  • Insemination

  • Kryokonservierung

Nicht alle davon werden von der Kasse getragen. Die Kryokonservierung beispielsweise müssen Paare selbst tragen. Andere, ebenfalls aufwendige, Methoden werden nur innerhalb bestimmter Altersgrenzen der Partner übernommen, andere nur bei verheirateten Paaren.  

Bildquelle:
Elnaz6 (Eigenes Werk)
Lizenz: [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

mzt




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