Asthma: In fünf Bereichen sollten Kinder selbst Auskunft geben

Peak_expiratory_flow_meter-pediatric_useAmerikanische Forscher kommen zu dem Schluss, dass sowohl Eltern als auch Kinder beim Facharzt zu Wort kommen sollten, um bei Asthma die bestmögliche Therapie zu ermitteln. Vor allem in fünf Bereichen ist es wichtig, dass Kinder Auskunft geben.

  • Behindert das Asthma sportliche oder andere Aktivitäten?
    Wenn ein Kind nicht beim Sport, am Gymnastikunterricht oder an anderen Freizeitaktivitäten teilnehmen kann, sollte dies der behandelnde Arzt wissen. Denn dann wird das Asthma möglicherweise nicht richtig behandelt. Auch wenn ein Kind bei allen Aktivitäten mitmachen kann, sollte der Arzt darüber informiert sein. Dann weiß er, dass die richtige Behandlungsstrategie gewählt wurde.
  • Verschlimmert sich das Asthma, wenn das Kind sich draußen oder in Innenräumen aufhält?
    Vielleicht sind Pollen, Schimmel oder Haut- bzw. Haarbestandteile eines Haustiers mit Auslöser für Asthmaanfälle. Denn etwa 60 bis 80% der Kinder, die unter Asthma leiden, sind auch von Allergien betroffen. Bei bestimmten Allergenen, die schwer zu vermeiden sind, kommt evtl. eine Hyposensibilisierung infrage.
  • Fühlt sich ein Kind ausgeschlossen und deprimiert, weil es Asthma hat?
    Jedes Kind mit Asthma sollte sich gut fühlen und aktiv sein.
  • Hat das Kind zeitweise zuhause bleiben müssen, weil es asthmatische Beschwerden hatte.
    Unter der richtigen Behandlung können laut Studien 77% der Fehltage vermieden werden.
  • Blieb das Asthma aus?
    Kinder sollten ermahnt werden, ihren Inhalator weiterhin bei sich zu tragen und auch nach den Anweisungen des Arztes zu nutzen, auch wenn das Asthma keine Probleme mehr bereitet. Asthma-Symptome können mit der richtigen Behandlung zwar kontrolliert werden, aber leider gibt es keine Heilung für Asthma, sodass es wahrscheinlich nicht verschwindet – und ein Asthmaanfall kann jederzeit „zuschlagen“.

Die optimale Behandlung von Asthma beginnt mit einer frühen Diagnose und Behandlung. Denn Verzögerungen können zu unwiderruflichen Lungenschäden führen.

Quelle: Medical News Today,  Annals of Allergy, Asthma & Immunology 

Quelle:
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
http://www.kinderaerzte-im-netz.de

mzt

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