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16.7.2013   |   Schwangerschaft & Baby

Deshalb macht Stillen schlau

(dgk) Kinder, die in den ersten Lebensmonaten ausschließlich gestillt werden, sind klar im Vorteil. Offenbar entwickelt sich ihr Gehirn schneller als bei Kindern, die andere Babynahrung bekommen. Dies belegt eine neue Studie aus den Vereinigten Staaten. Die gestillten Kinder sind geistig leistungsfähiger. Zudem weiß man, dass ihr Intelligenzquotient innerhalb des ersten Lebenshalbjahres mit jedem Monat, in dem sie keine andere Nahrung bekommen, ansteigt.

Kinder, die in den ersten Lebensmonaten ausschließlich gestillt werden, sind klar im Vorteil

Dass das Stillen viele Vorteile hat, ist schon lange bekannt. Nicht von ungefähr empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) allen Müttern, ihre Kinder in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen.

Die neue Studie der Brown Universität im US-Staat Rhode Island zeigt nun, wie sehr die Entwicklung des kindlichen Gehirns vom Stillen profitiert: Die Bildung von Myelin wird angeregt, und zwar um 20 bis 30 Prozent schneller als bei nicht oder nur zum Teil gestillten Kindern. Myelin ist eine fetthaltige Trennschicht, die die Verbindungen zwischen Nervenzellen umhüllt. Damit werden diese Verbindungen elektrisch isoliert. Das schützt diese Zellen und ermöglicht die schnelle Weiterleitung von Informationen.

Die beschleunigte Myelinbildung konnte mit dem Kernspintomographen sichtbar gemacht werden. Untersucht wurden 133 Kinder, die in den ersten drei Lebensmonaten entweder voll gestillt wurden oder nur zum Teil oder ausschließlich Babynahrung bekamen. Die voll gestillten Kinder hatten durch die zügige Hirnentwicklung einen klaren Vorsprung. Untersucht wurden die ersten vier Lebensjahre, wo die gestillten Kinder bei Tests der geistigen Leistungsfähigkeit am besten abschnitten.

Alle Kinder entstammen vergleichbaren Familien und kamen nach normalen Schwangerschaften gesund zur Welt. Natürlich spielt beim Stillen nicht nur die Zusammensetzung der Muttermilch eine Rolle, sondern auch der innige Körperkontakt zwischen Mutter und Kind. Dieser hat sicherlich Einfluss auf die Mutter-Kind-Bindung und die Entwicklung des Kindes.

Eine polnische Untersuchung der Universität in Krakau hatte kurz zuvor bereits ermittelt, dass der Intelligenzquotient (IQ) durch das Stillen messbar ansteigt. Mehr als 400 Kinder wurden dort in den ersten sieben Lebensjahren getestet. Dabei zeigte sich, dass Kinder, die die ersten drei Monate voll gestillt wurden, im Schnitt 2,1 IQ-Punkte mehr erreichten, als die Vergleichsgruppe. Wer vier bis sechs Monate voll gestillt wurde, lag 2,6 Punkte höher und eine Stillzeit von mehr als sechs Monaten brachte einen Vorsprung von 3,8 Punkten.

Quellen:
http://dx.doi.org/10.1016/j.neuroimage.2013.05.090
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21660433
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54725/Stillen-beschleunigt-Entwicklung-von-Myelinscheiden

Deutsche Gesundheits-Korrespondenz“ (dgk)
http//:www.dgk.de

mzt




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