Kinder die das "Seepferdchen"- Abzeichen haben, sind noch keine sicheren Schwimmer

seepferdchenKinder, die gerade das „Seepferdchen„-Abzeichen haben, sind noch keine sicheren Schwimmer. Die Gefahr zu ertrinken besteht nach wie vor. Erst wenn das Kind das „Jugendschwimmabzeichen Bronze“ (früher: „Freischwimmer“) hat, ist es einigermaßen „wasserfest“. Eltern können ihr Kind auf dem Weg vom Seepferdchen zum Bronzeabzeichen praktisch unterstützen.

Tipps dafür bietet die kostenfreie, laminierte Klappkarte „Urlaub mit dem Seepferdchen“ der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH).

 

Tauchen, Springen, Schwimmen mit Papa und Mama

Eine gute Gelegenheit zum Üben eröffnet sich im Familienurlaub oder beim Ausflug ins Schwimmbad. Ideal ist eine Luftmatratze im Gepäck, unter der die Kinder hindurch tauchen können – erst unter der Querseite, dann unter der Längsseite. Wenn keine Luftmatratze zur Hand ist, kann das Kind auch unter Papa oder Mama tauchen.

Dann geht es zum Springen, das mögen die meisten Kinder. Sicher und ohne schmerzhaften Bauchklatscher gelingt der Hüpfer, wenn das Kind gestreckt und mit den Händen an den Oberschenkeln ins Wasser springt.

Das Springen geht ins Schwimmen über. Das Kind schwimmt erst eine kurze Strecke zu einem Elternteil und zurück zum Beckenrand, dann in einem Dreieck vom Beckenrand zu einem Elternteil, von dort zum anderen und dann wieder zum Beckenrand. Die Eltern können Schritt für Schritt das Dreieck vergrößern, wenn das Kind eine längere Strecke als Herausforderung braucht.

Bezugswege:
Die Karte ist in Einzelexemplaren kostenfrei, 15 Exemplare kosten fünf Euro. Internet: www.das-sichere-haus.de/broschueren/kinder. Mail:bestellung@das-sichere-haus.de Post: DSH, „Seepferdchen“, Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg.

 

Über die DSH:
Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken: Pro Jahr verunglücken in Deutschland rund 5,4 Millionen Menschen in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden, bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten.

mzt

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.