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26.6.2013   |   Allgemein

Razzia bei Wursthersteller Könecke wegen Verdachts falsch deklarierter Wurst


Lebensmittelskandale reißen nicht ab

„Prima Wurst“, mit diesem Slogan bewirbt der Wursthersteller Könecke die Produkte eigener Herstellung – Nun mehren sich die Zweifel an der „Prima Wurst“

Laut einem Bericht des Spiegel Online haben Fahnder die Geschäftsräume des Bremer Wurstherstellers Könecke sowie mehrere Zulieferer durchsucht.

Der Verdacht: Das Unternehmen soll minderwertiges Seperatorenfleisch ohne entsprechenden Hinweis verarbeitet haben. Separatorenfleisch ist maschinell von Knochen gelöstes Fleisch, welches eine preisgünstige Alternative zur Verarbeitung darstellt. 

Seit dem BSE-Skandal darf Separatorenfleisch von Rindern in vielen europäischen Ländern nicht mehr hergestellt oder verwendet werden. Bei anderen Tieren besteht Kennzeichnungspflicht der Produkte.

 Das Unternehmen Könecke bestreitet die Vorwürfe.

lebensmittel_skandal

Könecke übernahm 1999 das Unternehmen H. Redlefsen GmbH & Co. KG in Satrup. und fusionierte 2006 mit der Zur Mühlen Gruppe und beliefert nach eigenen Angaben fast den gesamten Einzelhandel in Deutschland

Mehreren Zeitungsberichten zufolge, laufen die Ermittlungen gegen den Wursthersteller schon seit längerem, nachdem vor zwei Jahren bereits bei Kontrollen Auffälligkeiten festgestellt wurden.

Eine Gesundheitsgefahr für Verbraucher bestehe nicht, so die Berichte

Quelle: Spiegel online

Links: http://www.zurmuehlengruppe.de/ – http://www.koenecke.de/

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