Alles zu seiner Zeit: Experten vermuten, dass Geburten zu oft künstlich eingeleitet werden

Das Baby lässt auf sich warten, der Geburtstermin ist überschritten. Wann ist es Zeit, die Geburt einzuleiten? So verblüffend es klingt, aber darüber sind sich Mediziner nicht einig. Viele raten nach 41 Wochen zur künstlichen Geburtseinleitung, aber immer mehr empfehlen, öfter mal abzuwarten, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

schwangerschaft„Alle biologischen Prozesse unterliegen Schwankungen, auch die Schwangerschaft“, erklärt etwa Dr. med. Sven Hildebrandt, Gynäkologe aus Dresden. „Eine Schwangerschaft bis zur 42. Woche ist eigentlich normal.“ Hinzu kommen Ungenauigkeiten bei der Bestimmung der Schwangerschaftsdauer, denn deren tatsächlicher Beginn ist oft gar nicht exakt bekannt.

Zudem müssten neueren Erkenntnissen zufolge auch individuelle Faktoren stärker berücksichtigt werden, wie das Alter der Schwangeren, ihre ethnische Herkunft oder ihr BMI, erklärt die Osnabrücker Hebamme und Gesundheitswissenschaftlerin Dr. Christine Loytved. Kritiker zu häufiger Geburtseinleitungen raten denn auch, öfter abzuwarten.

Ist eine rechnerisch zu lange Schwangerschaft unauffällig, geht es Mutter und Kind also gut, spreche nichts dagegen weiter zu warten.

Quelle:
Apothekenmagazin „BABY und Familie“
www.baby-und-familie.de

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