CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

27.5.2013   |   Produkttests - TV-Tipps

NDR Markt: Stilles Mineralwasser Vittel mit Keimen belastet

logo-marktWie gesund ist stilles Mineralwasser aus der Flasche? Im Auftrag des Verbraucher- und Wirtschaftsmagazins „Markt“ im NDR Fernsehen wurden fünf verschiedene stille Mineralwässer von günstig bis teuer untersucht.

Das Ergebnis: Das stille Mineralwasser Vittel von Nestlé ist stark mit Keimen belastet. Für ältere Menschen und Kleinkinder können diese hohen Keimzahlen gefährlich sein, warnen Wissenschaftler und Verbraucherschützer.

wasserglasDas von „Markt“ beauftragte Labor untersuchte folgende stille Mineralwässer: Volvic, Vittel, St. Leonhardsquelle sowie Saskia von Lidl und Quellbrunn von Aldi. Bis auf Vittel waren alle in Ordnung. In den Proben von Vittel fand das Labor mehr als 10.000 Keime pro Milliliter. „Es besteht die Gefahr, dass unter diesen vielen unspezifischen Keimen, die dort gefunden wurden, auch welche dabei sind, die krank machen können“, warnt Dr. Jürgen Holst, Chemiker am „Agrolab“ in Kiel. „Es kann sein, dass ältere Personen oder Kleinkinder auf sowas empfindlicher reagieren und dass bei solchen Keimgehalten mögliche nachteilige gesundheitliche Auswirkungen möglich sind.“

Um zu verhindern, dass Keime in Getränke gelangen, müssen Hersteller bei allen Produktionsschritten auf strikte Hygiene achten. Rein rechtlich muss der Abfüller aber nur bis maximal zwölf Stunden nach der Abfüllung garantieren, dass der Keimgehalt im Wasser unterhalb des Grenzwertes bei 100 Keimen pro Milliliter liegt, das verlangt die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO). Über die Keimbelastung danach gibt es keine Regelung. Auf Anfrage von „Markt“ schreibt der Hersteller „Nestlé“: „Laut Mineral- und Tafelwasser-Verordnung bezieht sich der Grenzwert von 100 Kolonien je Milliliter auf die Untersuchung, die innerhalb von zwölf Stunden nach Abfüllung vorgenommen wird. Bei Vittel sind wir zum Zeitpunkt der Abfüllung ohne Befund.“

Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert: „Die Verbraucher geben viel Geld aus für abgepacktes Mineralwasser, weil sie denken, es hat eine höhere Qualität als normales Trinkwasser, und darin dürfen natürlich keine Keime vorkommen, die Säuglinge oder auch gerade ältere Menschen beim Konsum gefährden.“

Mehr zum Thema in der Sendung „Markt“ am Montag, 27. Mai, um 20.15 Uhr im NDR Fernsehen und auf NDR.de/markt

Das könnte dich auch interessieren
Auch diese Artikel mit Themenbezug sind lesenswert 




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Fipronil in Eiern
UV Warnungen und Prognosen

Aktueller UV-Index

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen

Schädigungen der Haut durch UV Strahlung finden bereits lange vor einem Sonnenbrand statt. Dieser bzw. die Rötungen sind die extreme Schädigung und sichtbare Anzeichen einer Verbrennung durch Strahlung


Sicherer Wasserspaß

Sicherer Wasserspass

Noch Stunden nach einem Badeunfall möglich
Sekundäres Ertrinken bei Kindern

Eltern sollten Kinder nach einem Badeunfall, bei dem ihre Schützlinge möglicherweise Wasser in die Lunge bekommen haben, beobachten

Unterschätzte Gefahr

trampolin

Besser allein aufs Trampolin

Wer Kinder hat, weiß: Ein Trampolin gehört inzwischen zur Spielausrüstung im eigenen Garten . Mit der Zahl der Trampoline ist leider die Zahl der Unfälle gestiegen

Aktuelle Tests…

– Anzeige –
Buch- und Lesetipps
Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse