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23.5.2013   |   Schwangerschaft & Baby

Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis als „Babyfreundlich“ ausgezeichnet


Ehrenvorsitzende: „B.E.St.® fördert Bindung, Entwicklung und Stillen“ / Dritte Geburtsklinik in Sachsen-Anhalt mit internationalem Qualitätssiegel

Zertifikatslogo_Babyfreundliche_Geburtsklinik_rgbBergisch Gladbach / Merseburg, den 22. Mai 2013 – Das Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis in Merseburg erhält heute das Qualitätssiegel „Babyfreundlich“. Geburtskliniken mit dieser Auszeichnung verwirklichen die B.E.St.®-Kriterien, die auf den internationalen Vorgaben von WHO und UNICEF beruhen.

„B.E.St.® steht für `Bindung´, `Entwicklung´ und `Stillen´. Diese Kriterien sind wissenschaftlich fundiert und ermöglichen die effektive Förderung der Bindung zwischen Mutter und Kind, der kindlichen Entwicklung und des Stillens“, unterstrich Johanna Volkenborn-Gerds, Ehrenvorsitzende der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“bei der Übergabe des Auszeichnungs-Zertifikats.

„Die Auszeichnung Ihres Hauses als  `Babyfreundliche Geburtsklinik` beinhaltet die Herausforderung, permanent hervorragende Betreuungsqualität zu gewährleisten und unterstützt Sie bei Ihrem Bemühen, den innigen Kontakt zwischen Mutter und Kind zu fördern. „Babyfreundlich“ steht für Qualität in der Geburtshilfe“. Dies sei für viele werdende Eltern ein wichtiges Argument, ihr Kind dort zur Welt zu bringen. „Deshalb entscheiden sich immer mehr werdende Eltern für „Babyfreundlich“, betonte Volkenborn-Gerds. Das Klinikum in Merseburg gehört jetzt zu den 79 Baby-freundlichen Geburtskliniken bundesweit und ist das dritte Haus in Sachsen-Anhalt mit dem internationalen Qualitätssiegel. 

 

Andrea-Kathrin Loewig, Schauspielerin und prominenter Gast bei der Auszeichnung, betonte in ihrem Grußwort: „Für die meisten Eltern gibt es kaum einen schöneren Moment im Leben, als ihr Kind zum ersten Mal im Arm zu halten. In diesem Augenblick voll Liebe und Glück wird bei vielen der Grundstein für eine feste Eltern-Kind-Beziehung gelegt“. Die Babyfreundliche Geburtshilfe unterstütze Eltern dabei, eine feste Beziehung zu ihrem Kind zu entwickeln. „Dies hat nachweislich einen positiven Effekt auf das Entstehen einer Bindung zwischen Mutter und Neugeborenem. Diese Bindung ist wichtig, denn sie macht die Kinder stark“.

Große Freude / Hautkontakt nach der Geburt / Bonding ganz selbstverständlich

„Über diese internationale Auszeichnung, mit der die besonderen Leistungen unserer Babyfreundlichen Geburtshilfe bei der Betreuung von Mutter und Kind gewürdigt werden, sind wir sehr erfreut“, betonte der Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. med. Matthias Wolters. Die Klinik verwirkliche die Anforderungen der „B.E.St.®-Kriterien für eine Babyfreundliche Geburtsklinik“ in der täglichen Arbeit. Besonderen Wert werde auf die Umsetzung der B.E.St.® -Richtlinien gelegt. „Wir ermöglichen den Müttern beispielsweise unmittelbar nach der Geburt Hautkontakt mit ihrem Baby zu haben, mindestens eine Stunde lang oder bis das Baby das erste Mal gestillt wurde“, erläutert die für den geburtshilflichen Bereich zuständige Oberärztin, Diplom-Medizinerin Anita Schmitt. „Das Bonding – die Bindung zwischen Mutter und Kind – ist bei uns bei natürlichen Geburten vorbildlich umgesetzt“. Alle Eltern beschrieben die Zeit im Kreißsaal als eine besondere Erfahrung mit ihrem Kind und fühlten sich sehr gut begleitet. Auch bei Kindern, die nach der Geburt in der Neonatologie behandelt werden müssten, werde das Bonding nach Möglichkeit praktiziert, unterstrich die Oberärztin.

24-Stunden-Rooming-in / Mütter werden frühzeitig auf Stillgruppen hingewiesen 

„In unseren Familienzimmern können Vater, Mutter und das Neugeborene rund um die Uhr zusammen sein. Gerade in den ersten Tagen verstärkt dieser ständige Kontakt, auch Rooming-in genannt, die Mutter-Kind-Bindung“, betonte Schmitt. „So kann die junge Familie vom ersten Tag an zusammen bleiben und die Eltern lernen ihr Kind und seine Bedürfnisse gemeinsam kennen“. Besonders hervorzuheben sei die Möglichkeit, die Mütter mit aufzunehmen, wenn das Kind noch in der Neonatologie behandelt werden müsse und nicht gleichzeitig mit der Mutter entlassen werden könne. „Auf eine hervorragende Unterstützung der Familien auch nach der Entlassung legen wir besonderen Wert“. Die Betreuung durch Hebammen nach der Geburt sei ein fester Bestandteil des Konzepts. „Unser Stillcafé ist seit vielen Jahren beliebt und wird von den Eltern sehr geschätzt, die Stillberatung wird als kompetent und wichtig angesehen“. Die vielfältigen Angebote der Klinik seien bekannt und würden von den Eltern gerne in Anspruch genommen, so die Oberärztin abschließend.

 

Die WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“
Die WHO/UNICEF-Initiative setzt sich für die Verbreitung des Qualitätssiegels „Babyfreundlich“ in Deutschland ein und zertifiziert Geburts- und Kinderkliniken. Grundlage der Zertifizierung sind die B.E.St.®-Kriterien. Wenn Kliniken diese Kriterien nachweislich in ihrer Routine umgesetzt haben, erhalten sie das Qualitätssiegel „Babyfreundlich“. Babyfreundliche Einrichtungen sind auch an der Auszeichnungsurkunde von WHO und UNICEF mit dem Picasso-Motiv „Maternity“ zu erkennen. Für werdende Eltern ist dies eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Auswahl einer geeigneten Klinik. In Deutschland sind bereits 123 Geburts- und Kinderkliniken Mitglied der Initiative, 79 davon sind als „Babyfreundlich“ zertifiziert. Nach aktuellen Studien begünstigen sie die Mutter-Kind-Bindung.

Alle Adressen Babyfreundlicher Krankenhäuser finden Sie hier >>

 

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