Rückruf für Wildschweinbratenfleisch und Wildschweinknacker

lebensmittelwarnungWie das Landratsamt Görlitz am heutigen Donnerstag mitteilt, werden Wildschweinbratenfleisch sowie Wildschweinknacker des Unternehmens „Mario Steinert Frischgeflügel, Eier & Wild GmbH“vorsorglich zurückgerufen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie Trichinellen enthalten.

Verkauft wurden die Produkte Verkaufsmobilen des Unternehmens „Mario Steinert Frischgeflügel, Eier & Wild GmbH“ aus 02923 Horka, im Zeitraum vom 23. März bis 27. März 2013.

Die Verkaufsmobile des Unternehmens sind auf den regionalen Wochenmärkten in Ostsachsen bis in den Raum Dresden und bis in den Südbrandenburger Raum unterwegs.

Nicht mehr verzehrt werden dürfen:
Wildschweinbraten, verkauft am 23. März, 26. März und 27. März  sowie  
Wildschweinknacker, verkauft am 26. März und 27. März

Die behördlichen Ermittlungen dauern an.

Der Landkreis Görlitz weist ausdrücklich darauf hin, dass kein Fehler des Unternehmens Mario Steinert ersichtlich ist. Das Unternehmen ist seit den 90er Jahren in der Region erfolgreich und beanstandungsfrei tätig. Das Traditionsunternehmen hat nach den Erkenntnissen des Landkreises alle lebensmittelrechtlichen Vorschriften und Hygienebedingungen eingehalten.

Gesundheitshinweise
Der Landkreis Görlitz weist weiter darauf hin, dass insbesondere durch das Durchgaren von Fleisch etwa vorhandene Trichinellen zuverlässig abgetötet werden können.Wenn aber Wildschweinfleischerzeugnisse nicht ausreichend erhitzt werden, besteht die Gefahr einer Infektion mit diesen Parasiten.
Verbraucher sollten daher die oben genannten Erzeugnisse entsorgen.

Verbraucher, die solche Wildschweinfleischerzeugnisse verzehrt haben, sollten unter Hinweis auf die Gefahr einer Infektion mit Trichinellen unverzüglich ihren Hausarzt oder entsprechende medizinische Einrichtungen aufsuchen, damit dort geeignete medizinische Maßnahmen getroffen werden können.

Im Darm befindliche adulte Trichinen führen beim Menschen in der Regel zu Schwindel, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Verbreiten sich dann die Larven im Körper, tauchen weitere Symptome wie Schwäche, Fieber und Ödeme im Gesichtsbereich auf. Diese Symptome sind temporär und können bis zu einem Jahr anhalten. Danach verschwinden sie zumeist wieder und bleiben folgenlos. Ein tödlicher Verlauf ist bei bereits geschwächten Personen allerdings nicht auszuschließen.

Quelle: Landkreis Görlitz

 Verbraucherinformation könnte besser sein

 * Die Bewertung bezieht sich auf die Information des Unternehmens zu dieser Meldung 

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