Kinder werden (sicher) mobil – Tipps zum Fahrradkauf

Kinder wollen Fahrräder in trendigen Designs und vielen Extras. Dennoch sollten beim Kauf eines Kinderfahrrades die wichtigen Kriterien an erster Stelle stehen 

Bild: Creative Commons by soycamo / Flickr.com

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Größe des Fahrrades

Für Kinder ist die richtige Größe des Fahrrades ganz entscheidend für sicheres Fahren. Die Sattelhöhe sollte so eingestellt werden, dass das Kind mit beiden Fußspitzen gleichzeitig den Boden erreichen kann.

Der Lenker sollte etwas höher als der Sattel sein, um eine möglichst aufrechte Sitzposition zu erreichen. Das erleichtert dem Kind auch das Umschauen beim Abbiegen.

Vor Billigrädern ist grundsätzlich abzuraten. Oft fehlt die Beleuchtungsanlage oder es gibt Verarbeitungsmängel zu Lasten der Sicherheit.

Achten Sie auf einen guten Kettenschutz. Hosen oder Röckchen, die sich in der Kette verfangen, können nicht nur schlimme Stürze verursachen, sondern sind dann auch meist kaputt.

Wichtig auch die Bremsanlage. Die beste Wahl sind Rücktrittsbremsen. Nahezu wartungsfrei ist deren Bremswirkung unabhängig von Witterungseinflüssen immer gleich gut.

Natürlich brauchen die Kleinen auch schon eine Gangschaltung wie Papa. Hier sind Fahrräder mit Nabenschaltung die bessere Wahl. Die modernen Nabenschlatungen sind ebenfalls fast wartungsfrei und bieten ausreichend schaltbare Gänge für die verschiedenen Streckenbeschaffenheiten.

Licht und Sichtpaket

In der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) sind zwingend notwendige Teile festgelegt, ohne die das Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr nicht genutzt werden darf. Die komplette Beleuchtungsanlage muss auch tagsüber funktionieren und vollständig vorhanden sein.

  • Scheinwerfer 
  • Rücklicht 
  • Dynamo 
  • Frontrückstrahler 
  • Rückstrahler 
  • Tretstrahler 
  • Großflächenrückstrahler 
  • Speichenreflektoren oder Leuchtstreifen

Beleuchtungs- und Rückstrahleinrichtungen müssen übrigens ein amtliches Prüfzeichen vorweisen

Bei dem großen Angebot an Kinderfahrrädern fällt die Auswahl oft nicht leicht.
Wichtig ist, es muss Kindgerecht sein.

!Und nicht vergessen: Helm ist Pflicht
Achten Sie auf das Prüfzeichen mit der Europanorm DIN EN 1078 (CE) sowie das GS-Zeichen. Wird Ihnen ein Helm ohne angeboten, lassen Sie die Finger davon. Geprüfte Helme entsprechen den grundlegenden Sicherheitsanforderungen.

Helme zum Fahren, aber nicht auf dem Spielplatz

Der Helm sollte ausschliesslich zum Radfahren, Inline-Skaten oder ähnlichen Sportarten getragen werden. Keinesfalls sollten Kinder ihn beim Spielen anbehalten. In der letzten Zeit sind einige Fälle bekannt geworden, in denen Kinder an Klettergerüsten hängen geblieben sind und sich tödliche Verletzungen zugezogen haben.

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Ein Helm muß richtig sitzen!

 

Ist es dann soweit, und die Kleinen haben die ersten Fahrstunden erfolgreich hiter sich gebracht, wird das Können stolz wie Oskar dann Mama und Papa präsentiert. Eltern sollten sich davon aber nicht täuschen lassen. Fahren im Straßenverkehr ist etwas völlig anderes als mit Mama und Papa auf ruhigem Übungsgelände.

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