Gesunde Ostern: Freispruch für das Hühnerei

„Doch es wird Zeit, Hühnereier von diesem Generalverdacht freizusprechen“, sagt die Medizinerin Frauke Brunzema vom Ärztezentrum der Techniker Krankenkasse (TK). „Eier sind nämlich weitaus besser als ihr Ruf. Zwar ist der Dotter tatsächlich reich an Cholesterin, doch enthält dieser auch viel Lezithin, eine Substanz, die den Cholesterinspiegel sogar günstig beeinflusst“, erläutert die Ärztin.

Dass vielen Menschen Wert darauf legen was auf ihrem Teller liegt zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Hier erklärten immerhin 58 Prozent der Befragten in Baden-Württemberg, dass ihnen das Thema Essen wichtig ist und sie bereit wären Zeit und Geld dafür zu investieren. 

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Die Rehabilitierung des Hühnereis ist insbesondere deshalb dringend erforderlich, weil es vielmehr Nährstoff- als Cholesterinbombe ist. Für jemanden, der sich vollwertig und ausgewogen ernähren möchte, ist es kaum vom Speiseplan wegzudenken. Denn hinter der Schale verbergen sich nicht nur die Vitamine A, E und D, sondern auch die Spurenelemente Eisen, Zink und Kupfer. Darüber hinaus ist ein Hühnerei auch reich an hochwertigem Eiweiß, das der Körper vollständig verwerten kann.

„Nahrungsmittel, die reich an Cholesterin sind, heben den körpereigenen Spiegel meist nur geringfügig an. So lassen 100 Milligramm Nahrungscholesterin den Gesamtcholesterinspiegel im Körper nur um etwa 2,3 Milligramm pro Deziliter ansteigen“, erklärt die Expertin. Daher darf sowohl der Verzehr von etwa drei Eiern pro Woche als auch ein erhöhter Konsum zu besonderen Anlässen als unbedenklich gelten.

Allerdings sollte dies nun kein Freifahrtschein sein, zu Ostern völlig unkontrolliert zu essen. Wer mit zu hohen Blutfettwerten kämpft, sollte zu allen Zeiten auf eine fettarme, ausgewogene Ernährung und viel Bewegung achten: „Menschen, die auch an Ostern ihre Ernährung im Blick haben wollen, rate ich, wenigstens einen Bogen um Schokoladeneier zu machen. Sie sind reich an Fett und Zucker und stellen somit eine größere Gesundheitsbedrohung dar als Hühnereier“, rät Brunzema.

Weitere Informationen zum Thema Cholesterin gibt es im Internet unter www.tk.de (Webcode 108104).

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