CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

06.3.2013   |   Familie & Erziehung

Armutsbericht: Ganztagsbetreuung ausbauen – Kinderarmut senken


DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters appelliert an Bund, Länder und Gemeinden, deutlich in den Ausbau der Ganztagsbetreuung zu investieren

kinderarmutKinder sind deutlich stärker armutsgefährdet als die Gesamtbevölkerung. Das geht aus dem heute im Kabinett vorgelegten 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervor. DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters appelliert an Bund, Länder und Gemeinden, deutlich in den Ausbau der Ganztagsbetreuung zu investieren.

DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters: „Jedes fünfte Kind ist armutsgefährdet – das liegt auch an unserem Bildungssystem. Es verschärft die Benachteiligungen von schlechter gestellten Familien. Deshalb brauchen wir einen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsbetreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr. Die Wahrscheinlichkeit, später ein Gymnasium zu besuchen würde sich dadurch für alle Kinder erhöhen – für Kinder von Alleinerziehenden sogar von 36 auf 62 Prozent.“

Eine Studie des IW Köln im Auftrag von Bundesfamilienministerium und Deutschem Roten Kreuz aus dem Jahr 2012 hat gezeigt, dass ein flächendeckendes Angebot an Ganztagsbetreuungsplätzen 110.000 Alleinerziehende in Arbeit bringen könnte. Damit wären auch die Bildungschancen von 175.000 Kindern besser abgesichert.

Zur Senkung der Kinderarmut setzt sich das DRK auch für den Ausbau von Ganztagsschulen und ein flächendeckendes Angebot der Schulsozialarbeit ein.

Das Deutsche Rote Kreuz betreibt bundesweit rund 1.300 Kindertagesstätten mit mehr als 93.000 Plätzen.

Quelle: DRK – www.drk.de

Das könnte dich auch interessieren
Auch diese Artikel mit Themenbezug sind lesenswert 




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse