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13.2.2013   |   Allgemein

Verkaufsverbot in Frankreich?: Anti Baby Pille „Diane-35“ soll wegen Todesfällen vom Markt

Dem deutschen Pharmakonzern Bayer droht weiteres Ungemach. Wie die Deutschen Wirtschafts Nachrichten heute berichten, will der Chef der französischen Arzneimittelbehörde (ANSM) der Anti Baby Pille Diane-35 die Zulassung entziehen.

tablettenGrund für die drastische Maßnahme sind Todesfälle die angeblich in Zusammenhang mit der Einnahme des Präperates stehen sollen. Diane-35 wird hauptsächlich als Akne-Mittel vertrieben

In der Vergangenheit stand der Pharmariese schon mehrfach im Fokus der Arzneimittelaufsichten. Erst letztes Jahr wurden fast 12.000 Klagen in den USA gegen Bayer eingereicht. Bayer zahlte bereits etwa 750 Millionen Dollar an die Kläger, jedoch ohne Schuldeingeständnis. Grund der Klagewelle waren Nebenwirkungen der Anti Baby Pillen Yasmin und YAZ. Doch schon rollt die nächste Klagewelle zu der Verhütungsspirale Mirena gegen Bayer.

Innerhalb von drei Monaten soll Diane-35 vom französischen Markt, so der Dominique Maraninchi Chef der ANSM. Diane-35 soll für 4 Todesfälle und mehr als 120 nicht tödlich verlaufenden Blutgerinnsel in den letzten 25 Jahren verantwortlich sein.

Aber nicht nur in Frankreich, sondern auch in der Schweiz sind einem Bericht der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) seit 1990 vier Frauen im Zusammenhang mit der Einnahme der Anti-Baby-Pille gestorben.

Quellen:

Deutsche Wirtschafts Nachrichten
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/02/13/bayer-drohen-milliardenverluste-frankreich-nimmt-pille-vom-markt/

Neue Züricher Zeitung (NZZ)
http://www.nzz.ch/aktuell/panorama/verbot-fuer-bayer-pille-in-frankreich-1.17971741
http://www.nzz.ch/aktuell/panorama/todesfall-mit-diane-35-1.17976881
http://www.nzz.ch/wissen/wissenschaft/die-pille-unter-dauerbeschuss-1.17983227

BMJ – British Medical Journal
http://www.bmj.com/content/343/bmj.d6423

Informationen der  französischen Arzneimittelbehörde (ANSM)
http://ansm.sante.fr/content/search?SearchText=diane&ok=Valider 




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