Kinderwagen im Test: Drei von zehn Wagen fallen mit „ungenügend“ durch

Das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat Kinderwagen unter die Lupe genommen und wieder lassen die Ergebnisse aufhorchen. Vor allem die teils hohen Schadstoffbelastungen in Stoffen, Griffen und Verdecken werden erneut von den Testern bemängelt.

Kinderwagen im Test - Bild: wikimedia

So hätte nach Angaben von ÖKO-TEST der Kinderwagen „Hauck Boston Air Trio Navy“ aufgrund der hohen Belastung des Stoffes mit p-Aminoazobenzol gar nicht verkauft werden dürfen. Der Stoff p-Aminoazobenzol ist stark cancerogen und steht darüber hinaus im Verdacht, mutagen zu sein. Der Import und Vertrieb von Bedarfsgegenständen, die die festgelegten Grenzwerte überschreiten, ist in der EU verboten. Als ob dies nicht schon genug wäre, wurden auch noch andere Schadtsoffe gefunden, etwa Weichmacher, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und phosphororganische Verbindungen.

Ebenfalls fündig wurde das Labor in Kinderwagen von Baby-Welt (Mon Booster +). In den Griffen von Hartan, Teutonia, ABC-Design, Gesslein und Quinny wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) gefunden.

Der ebenfalls unter krebsverdacht stehende Farbstoffbestandteil Anilin wurde in Kinderwagen verschiedener Hersteller nachgewiesen. In der Quinny Buzz 4 + Dreami Kinderwagenwanne, wie auch im Electric Blue, dem Chicco Trio Living Completo, Fb. Luxor-Orange und im Gesslein Future 1, Fb. 177222

Kleiner Lichtblick: Nach ÖKO-TEST Angaben bietet Gesslein einen Austausch der betroffenen Stoffbezüge an

Der ausführliche Test ist nachzulesen im aktuellen ÖKO-TEST Jahrbuch Kleinkinder für 2013 oder online unter: www.oekotest.de

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