CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

21.1.2013   |   Computer & Internet - Familie & Erziehung

Papa, spielen wir Computer? – Kinder beginnen immer früher mit dem Computerspielen

Eine aktuelle Studie belegt: Kinder beginnen immer früher mit dem Computerspielen. Die Initiative „SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen.“ empfiehlt Eltern, ihre Kinder dabei zu begleiten, auf altersgerechte Angebote zu achten und feste Zeiten zu vereinbaren.

Kinder im Vor- und Grundschulalter zwischen fünf und acht Jahren sammeln bereits ihre ersten Erfahrungen mit Computerspielen, wobei Jungs in der Regel früher mit dem Spielen beginnen als Mädchen. Das Einstiegsalter wird sich wahrscheinlich noch weiter nach vorn verschieben und damit Medienaufsicht und Jugendverbände vor große Herausforderungen stellen. Entscheidend beim Start in die Spielwelt sind gerade männliche Bezugspersonen in der Familie. Das zeigen Ergebnisse der aktuell veröffentlichten Studie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) „Computerspiele(n) in der Familie“. Danach scheint der digitale Spielspaß kaum reguliert zu werden.

Verantwortungsvoller Spielspaß in der Familie

Bild: Quelle „Initiative SCHAU HIN!“

Bild: Quelle „Initiative SCHAU HIN!“

Dabei sollten Eltern sich die Zeit nehmen, ihre Kinder von Beginn an in diese für sie noch unbekannte Welt zu begleiten. Sie zeigen damit ihr Interesse und gewinnen ein Gefühl dafür, welche Spiele ihre Kinder besonders mögen und welchen Stellenwert sie in der Freizeit ihrer Kinder einnehmen. „Computerspiele gemeinsam zu entdecken macht viel Spaß, jedoch sollten Eltern darauf achten, dass die Spiele altersgerecht sind und andere Aktivitäten nicht zu kurz kommen“, empfiehlt Susanne Rieschel, Sprecherin der Initiative „SCHAU HIN!“. Wichtig sind klare Regeln, um gemeinsam zu vereinbaren, wie oft, wie lange und vor allem welche Games Kinder spielen dürfen.

Grundsätzlich gilt, dass generelle Spielverbote wenig helfen. Wichtiger ist vielmehr die richtige Dosierung. Als Richtschnur gilt: Kinder bis sieben Jahre sollten nicht länger als eine halbe Stunde, Acht- und Neunjährige maximal 45 Minuten, Zehn- und Elfjährige höchstens eine Stunde und Zwölf bis 13-Jährigen bis 75 Minuten täglich vor dem Bildschirm verbringen – ob TV, Games oder Internet.

Auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel. „Mit einem Computerspiel ist es bisweilen wie mit einem Buch – wenn es spannend ist, will man auch hier das Kapitel noch zu Ende lesen. Eltern sollten daher nicht zum Spielverderber werden, sondern ihrem Kind erlauben, ein Level zu Ende zu spielen und den Spielstand zu speichern“, empfiehlt SCHAU HIN!-Medienpädagogin Kristin Langer.
Ältere Kinder können sich auch ein bestimmtes Zeitbudget pro Woche selbst einteilen.

Altersgerechte Spiele nutzen

Eine erste Orientierung bei der Auswahl kindgerechter Computerspiele bietet die Altersfreigabe der „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“ (USK). Auf jedem Spiel findet sich eine entsprechende Kennzeichnung auf der Verpackung. Spiele ohne Jugendfreigabe sind für Kinder und Jugendliche tabu. Zusätzlich empfiehlt sich, weitere Informationen einzuholen, weil die Altersfreigabe allein wenig über die pädagogische und inhaltliche Qualität aussagt. Diese bieten Kindersoftwarepreise wie TOMMI und GIGA MAUS oder Portale wie www.spielbar.de und www.klick-tipps.net/spielen.

Weitere Informationen zum Thema bietet SCHAU HIN! im Themenbereich „Games & Onlinegames“ sowie über den kostenlose Ratgeber „Kindgerechter Umgang mit Games“ auf der Website www.schau-hin.info. Eine aktuelle Übersicht bietet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit der Broschüre „Spiel- und Lernsoftware pädagogisch beurteilt“.

Quelle: Initiative „Schau hin“ – www.schau-hin.info

 




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse